Schwertkämpfe am Fuß der Burg Frauenstein

Denkmalstag Landrat Matthias Damm vergibt Preise für gelungene Sanierungen und Restaurierungen

Frauenstein. 

Frauenstein. Unter erschwerten Bedingungen, hervorgerufen durch verschiedenste Hygienekonzepte, fand nichtsdestotrotz am vergangenen Sonntag auch in Mittelsachsen der Tag des offenen Denkmals statt. Insgesamt 24 Stätten öffneten dafür ihre Türen. "In den vergangenen Jahren waren es immer so um die sechzig", stellte Landrat Matthias Damm bedauernd fest. Er eröffnete den Tag diesmal am Fuße der Burgruine Frauenstein. Deren Hof war von den Mitgliedern des Fördervereins "Burg Frauenstein" in eine mittelalterliche Welt mit Schwertkämpfern, Bogenschützen oder Handwerkern verwandelt worden. Musik und Führungen ergänzten dieses Angebot. Zur feierlichen Eröffnung in der örtlichen Grundschule wurden die Denkmalpreise an Menschen vergeben, die sich mittels Sanierungen und Restaurierungen um den Erhalt historischer Bausubstanz diesmal in Auerswalde, Köthensdorf, Kleinschirma und Großschirma verdient gemacht haben. Ein weiterer Höhepunkt des Tages fand sich in Muldenhütten nahe Freiberg. Hier wurde der sonst verschlossene historische Hüttenkomplex zugänglich gemacht.

Zudem präsentierte die Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft die über das europäische REFREsh- Programm sanierten Erdgeschossräume des Huthauses. "Hier können sich kreative Menschen oder solche, die sich mit dem Welterbe Montanregion beschäftigen, einmieten", sagt Alexander Eisenblätter von der Saxonia. Für diese Mieter würden nur die Nebenkosten anfallen.