Schwitzen für die Gesundheit

Entspannung Einzelner Saunagang kann zwischen zehn und 20 Minuten dauern

Ein regelmäßiger Saunagang ist gesund, stärkt im Winterhalbjahr die Abwehrkräfte und wirkt zudem entspannend. Es ist erwiesen, dass regelmäßige Saunagänger seltener krank sind als jene Menschen, die nie oder ab und zu eine Sauna besuchen. Aber auch beim Saunieren kann man einiges falsch machen, was im Extremfall sogar die eigene Gesundheit gefährden kann. Wer ein Schwitzbad aufsucht, sollte also einige Regeln beachten.

Auf jeden Fall sollte man ausreichend Zeit einplanen. Nur so kann man die Sauna ganz entspannt genießen und umso größer ist der Erholungseffekt. Bevor es in die Hitzekammer geht, heißt es zunächst, gründlich duschen und eventuell abschminken. Anschließend wird die Haut gut abfrottiert - trockene Haut schwitzt leichter. Eine trockene Bürstenmassage vor der Dusche fördert zudem die Durchblutung der Haut und löst abgestorbene Hautschüppchen.

Geübte führen meist drei Saunagänge durch. Manchen reicht aber schon einer. Der einzelne Saunagang kann zwischen zehn und 20 Minuten dauern. Entscheidend dafür, wie lange man in der Sauna bleibt, ist, wie wohl man sich fühlt. Deshalb auf die Signale des Körpers achten und es nicht übertreiben. Kurz bevor man die Hitzekammer wieder verlässt, sollte man eine aufrechte Sitzposition einnehmen, denn steht man zu schnell auf, kann man Kreislaufprobleme bekommen.

Nach dem Schwitzen kommt schließlich das Abkühlen, idealerweise an der frischen, kalten Luft, schließend mit einer kalten Dusche oder im eiskalten Tauchbecken. Danach kommt die Ruhephase. Für mindestens 15 Minuten sollte man sich auf einer Liege, eingewickelt im Bademantel oder Badetuch, entspannen. Fühlt man sich wieder fit, kann man weitere Saunagänge folgen lassen.