Sechs neue Spielplätze entstehen

Landesgartenschau Stadträte machen den Weg frei

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Vor der alten Halle, der künftigen "Zeit-Werk-Stadt", wird es in knapp zwei Jahren einen physikalischen Spielplatz geben. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Im Zuge der Landesgartenschau werden bis 2019 sechs neue, themenbezogene Spielplätze und Sportflächen für jedes Alter in den Landschaftsparks "Naturerlebnisraum Zschopauaue" und "Paradiesgärten Mühlbachtal" entstehen. Insgesamt sollen dafür 788.000 Euro investiert werden.

Zunächst hatte der Technische Ausschuss die Ausführungsplanung des Büros Weidinger Landschaftsarchitekten dem Stadtrat zur Beschlussfassung unter der Prämisse empfohlen, dass die Planer die Kosten um zehn Prozent bei gleichbleibender Qualität verringern, inzwischen hat auch der Stadtrat einstimmig den Entwürfen zugestimmt.

Jeder Spielplatz soll ein eigenes Thema bekommen

Fünf der Spielplätze werden demnach in der "Zschopauaue" gebaut, darunter ein Niedrigseilgarten. Hier war zunächst auch ein Kletter- und Aussichtsturm geplant, der jedoch aus Kostengründen gestrichen worden war.

Es wird einen Fitness-Kraft-Parcours geben und einen sogenannten "Physikalischen Spielplatz". Dieser wird vor der "Zeit-Werk-Stadt" gebaut. Er beinhaltet, wie der Name sagt, diverse physikalische Experimente. Am 26. September ist für diesen Spielplatz ein Workshop geplant. Unter der Leitung des Planers werden Schüler des Martin-Luther-Gymnasiums Entwürfe und Modelle für Spielgeräte anfertigen, die in diesen Spielplatz integriert werden sollen.

Schließlich ist eine weitere Spielstätte auf der Zschopauinsel vorgesehen. Hier soll es ein Sandspiel-Kombigerät, Stelzen und eine Hängematte geben. In den "Paradiesgärten Mühlbachtal" ist hingegen das Wasser Trumpf. Spielen mit Wasser und Sand ist angesagt, aber auch Balancieren, Hangeln und andere Betätigungen.

Den Vorschlägen wurde einstimmig zugestimmt

Vor dem Hintergrund der Planung der Spielplätze für die Landesgartenschau hat die Verwaltung die bestehenden Spielanlagen genauer betrachtet und ein Konzept für deren Entwicklung dem Stadtrat vorgelegt.

Es beinhaltet die Übernahme von Anlagen durch die AWG und WGF, aber auch die Schließung einiger Spielstätten wie den Spielpunkt Am Sachsenpark in Dittersbach. Die Stadträte stimmten diesem Vorschlag ebenfalls einstimmig zu.