Segen, Gesang und Weihrauch in Freiberg

Sternsinger im Rathaus und im Landratsamt

Freiberg

Am 8. Januar 2026 zogen die Sternsinger zum Freiberger Rathaus, brachten ihren Segen und füllten die Diele des Ratssaals mit Liedern, in die viele Zuhörer gern einstimmten. Der Duft von Weihrauch lag in der Luft, während die Kinder ihre Segensbotschaft an die Türen im Rathaus anbrachten. Zahlreiche Mitglieder des Stadtrates begleiteten die Zeremonie. Bürgermeister Martin Seltmann bedankte sich herzlich und überreichte den Mädchen und Jungen kleine Geschenke, als sichtbares Zeichen der Wertschätzung für ihren Einsatz.

Ein Auftrag mit Tradition

Von dort führte der Weg weiter ins Landratsamt. Auch hier wurde gesungen, diesmal gemeinsam mit Landrat Sven Krüger und seinen beiden Beigeordneten Dr. Christoph Trumpp sowie Jörg Höllmüller. Wie zuvor im Rathaus wanderte die Spendendose durch die Reihen, und viele Hände halfen mit, damit aus dem Besuch mehr wird als ein schöner Moment. Denn hinter der Tradition steht ein Auftrag, der bewegt.

Aktion 2026 setzt Zeichen für Kinderrechte

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ stellt die Aktion Dreikönigssingen 2026 unter das Motto „Schule statt Fabrik“, Sternsingen gegen Kinderarbeit. Im Mittelpunkt steht Bangladesch. Trotz Fortschritten müssen dort noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, viele unter ausbeuterischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Partnerorganisationen wie die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation in der Region Jessore helfen, Kinder aus gefährlicher Arbeit zu befreien und wieder in Schule oder Ausbildung zu bringen. Caritas Bangladesch unterstützt im Norden des Landes besonders benachteiligte indigene Familien und stärkt das Recht auf Bildung.

Schutz und Segen bedeutet Verantwortung

Die Zeichen an den Türen erinnern daran, dass Schutz und Segen nicht nur Worte sind, sondern auch Verantwortung bedeuten. Wer die Sternsinger empfängt oder in die digitale Spendendose gibt, hilft mit, Kinderrechte zu verteidigen und Zukunft zu eröffnen.

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