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Seit 16 Jahren hoch im Sattel

Vorgestellt Deutscher Meister im Hochradfahren kommt aus Penig

Erst kürzlich kehrte Helmut Arnold aus Bad Segeberg von der 18. Velocipediade als Sieger mit seinem Hochrad zurück. Der 67-Jährige wurde bereits zum zweiten Mal nach 2012 Deutscher Meister. "Es war mein neunter Start bei dieser Meisterschaft an der zehn Teilnehmer an den Start gingen", stellt der Radsportler fest. Zuvor war der Senior bei der 35. Weltmeisterschaft in Schweden mit dabei. Dabei galt es 100 Meilen, also 160 Kilometer, auf dem "Rudge-Hochrad 1878" zu absolvieren. Arnold benötigte dafür 9 Stunden und 30 Minuten. Einen Tag später belegte er beim Start des internationalen Hochradrennens in der Königsklasse über eine Meile um das Regenbogentrikot den 4. Platz. Aber nicht nur bei Meisterschaften besteigt der Spezialist für Hochräder sein Vehikel auch bei vielen Volksfesten und Festumzügen sitzt er hoch oben im Sattel. Der aktive Radsportler ist eher zufällig zum Hochrad gekommen. Zum Altstadtfest in Burgstädt 1999 sollte er mit seinen Vereinsmitgliedern vom Radsportclub "Sachsenblitz" Burgstädt ein Schaubild stellen und dabei auf einem historischen Hochrad fahren. Das Erlernen des Fahrens war schwierig, noch schwieriger aber sei das Auf- und Absteigen. "Dennoch fand ich Gefallen und war bis 2004 bei jedem Umzug dabei", berichtet Helmut Arnold, der sich dann auch die passende Kleidung, nämlich mal elegant mit Frack und Zylinder oder etwas Sportliches zulegte. Auch an verschiedenen Schulen war er schon mit einem seiner Hochräder. Er erklärt den Kindern die Geschichte des Hochrades und lässt sie auch mal Probefahren. Bis zum Jahresende stehen noch einige Einsätze in seinem Terminplan wie zum Tag des Denkmals in Leipzig, beim Oederaner Fahrradtag, auf dem Chemnitzer Gründerzeitmarkt oder in Leipzig zum 46. Treffen der Alten, dort nimmt er zum 13. Mal teil. Helmut Arnold ist außerdem Mitglied im Historischen Fahrradverein und im Verein Fahrrad-Veteran-Freunde Dresden 1990.



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