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Seit 1885 im Steinmetz-Handwerk

Portrait Robin Weinhold führt in Eppendorf eine Familientradition in 5. Generation fort

Eppendorf. 

Eppendorf. Es gilt als in Stein gemeißelt, dass dieses Unternehmen zu den traditionellen Eppendorfer Handwerksbetrieben gehört. Schließlich gibt es den Steinmetzbetrieb Weinhold seit 1885. Seit dem 1. Juli 2018 führen Steinmetzmeister Robin Weinhold und seine Frau Corinna die Familientradition fort, die 1885 begann.

So entstand das Unternehmen

"Damals gründete Linus Weinhold einen Handel für Holz und Kohle, verbunden mit der Fertigung von Betonteilen sowie Grabsteinen", sagt Robin Weinhold, der von der Pike auf den Beruf erlernte, zügig die Meisterschule erfolgreich absolvierte und danach Erfahrungen als selbstständiger Steinmetz sammelte. Man schrieb das Jahr 1920, als Otto und Hartmann Weinhold, beides Söhne von Linus, den Betrieb an der Borstendorfer Straße übernahmen. Diesem Duo folgte Robin Weinholds Großvater Herbert Weinhold, der wiederum das Unternehmen 1980 an Steffen Weinhold übergab.

Der Betrieb soll bestehen bleiben

"In diesem Sommer haben ich nun nach gründlicher Überlegung von meinem Vater sowie von Mutter Ellen die Regie komplett übernommen, kann mir aber der weiteren aktiven Mithilfe durch meine Eltern sicher sein", sagt der neue Chef, der das Unternehmen nun in der 5. Generation führt. "Das es unseren wirtschaftlich gesunden Betrieb heute immer noch gibt, ist sicherlich insbesondere der Tatsache geschuldet, dass in der Vergangenheit alle Inhaber stets einen kühlen Kopf bewahrt haben. Schließlich galt es, zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen, den Sozialismus, aber auch die Wende zu überstehen", sagt der vierfache Familienvater.

Die Voraussetzungen dafür, dass der Familienbetrieb in 6. Generation geführt werden könnte, sind gegeben. Denn Robins Sohn Julius absolviert derzeit in Pirna eine Steinmetz-Ausbildung.



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