Sicherheit, Sanierung, Stadtleben: Das plant Brand-Erbisdorf dieses Jahr

Oberbürgermeister Dr. Martin Antonow über Vorhaben und Feste in der Stadt

Brand-Erbisdorf

Oberbürgermeister Dr. Martin Antonow spricht über wichtige Investitionen der Großen Kreisstadt, über Feste und Veranstaltungen des Jahres sowie zu einem Anliegen, das ihm persönlich besonders wichtig ist.

Zwei neue Tanklöschfahrzeuge sind geplant

Bei den Investitionen steht die Sicherheit im Fokus. Besonders am Herzen liegt ihm die Neubeschaffung von zwei Tanklöschfahrzeugen für die Feuerwehren in Brand-Erbisdorf und Langenau. Das Gesamtvolumen beträgt 1,25 Millionen Euro. Nachdem eine Förderung 2025 nicht zustande kam, hofft der Oberbürgermeister 2026 auf die notwendigen Mittel für die Umsetzung.

Aus „Kinderland“ wird „Külztreff“ und weitere Vorhaben

Als weitere Priorität nennt er die Umgestaltung der ehemaligen Kita „Kinderland“ in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 16a. Dort soll der „Külztreff“ entstehen, ein soziokulturelles Zentrum mit Quartiersmanagement und Veranstaltungsangeboten. Zudem steht die Trockenlegung von Erdgeschoss und Keller des historischen Rathauses an. Hintergrund ist eine Radon-Belastung, die eine Sanierung erforderlich macht. Im Straßenbau wird das Erbisdorfer Wasser in St. Michaelis weiter ausgebaut, inklusive Fußweg und Beleuchtung. Weitere Mittel sind für Gemeindestraßen, den Ring der Einheit sowie den Umbau der Küche der Oberschule inklusive Brandschutz vorgesehen.

Oldtimertreffen und vieles mehr

Bei den Festen setzt die Stadt auf Bewährtes, organisiert unter Federführung und in enger Abstimmung mit dem Stadtverein. Geplant sind unter anderem Maibaumsetzen, die Dankeschön-Veranstaltung fürs Ehrenamt, das Oldtimertreffen, das Stadt- und Haldenfest, Herbstfest, die Hobby- und Vereinsmesse, Seniorenweihnacht und der traditionelle Stollenmarkt. Dr. Antonow freut sich auf die Termine und dankt dem Stadtverein für die zuverlässige Organisation.

Wunsch: Gemeinsame Entscheidungen zum Wohl der Stadt

Auf die Frage, worüber er sich 2026 am meisten freuen würde, nennt der Oberbürgermeister den „Frieden im Großen wie im Kleinen“. Er wünscht sich mehr Vertrauen zwischen Stadtrat, Oberbürgermeister und Verwaltung, indem unterschiedliche Meinungen mit Akzeptanz und Wertschätzung diskutiert und Entscheidungen gemeinsam zum Wohl von ganz Brand-Erbisdorf getroffen werden.

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