Sieben Direktkandidaten für den Bundestag

Wahl Kreiswahlausschuss befindet über eingegangene Vorschläge der Parteien

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Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Freiberg. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 24. September sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 161 bis zum Ende der Einrichungsfrist sieben Wahlvorschläge eingegangen. Nach Eingangsdatum sortiert reichten SPD, CDU, DIE LINKE, BüSo, FDP, GRÜNE und AfD einen Vorschlag für das Direktmandat im Wahlkreis 161 ein.

Der Kreiswahlausschuss entscheidet am 28. Juli um 9 Uhr im Landratsamt Mittelsachsen in der Frauensteiner Straße 43 in Freiberg in öffentlicher Sitzung über die Zulassung oder Zurückweisung der eingereichten Kreiswahlvorschläge.

Prozedere

Wahlvorschläge konnten von Parteien und Wahlberechtigten eingereicht werden. Kreiswahlvorschläge von Parteien, die im Deutschen Bundestag oder einem Landtag seit deren letzter Wahl nicht auf Grund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren, mussten ihre Beteiligung an der Wahl bis spätestens 19. Juni 2017, 18 Uhr dem Bundeswahlleiter angezeigt haben.

Außerdem müssen diese und andere Kreiswahlvorschläge von mindestens 200 Wahlberechtigten des Wahlkreises unterzeichnet sein (sogenannte Unterstützungsunterschriften). Von den 53 Städten und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen gehören 37 zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen und 16 zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II.