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Sieben Stimmen für die Stadt

Podium Kandidaten für Limbacher Stadtrat stellten sich Bürgern

Limbach-Oberfrohna. 

Zu einer Podiumsdiskussion in der Parkschänke kamen in dieser Woche die Spitzenkandidaten für den Stadtrat, der in Limbach-Oberfrohna am 25. Mai gewählt wird, zusammen. Kerstin Brandt von den Linken, Thomas Doyé von den Grünen, Konrad Felber von der FDP, Jan Hippold von der CDU, Iris Raether-Lordieck von der SPD, Uwe Müller von der AfD sowie Jesko Vogel von den Freien Wählern diskutierten vor etwa 100 Bürgern über die Zukunft der Stadt. Kerstin Brandt sagte, dass in Limbach-Oberfrohna die Demokratie zu kurz kommt. "Wir bräuchten einen Jugendstadtrat, einen Seniorenbeirat oder einen Bürger-Haushalt", betonte sie. Es sei wichtig zu erfahren, welche Prioritäten die Bevölkerung für ihre Stadt setzt. Thomas Doyé sprach sich für Nachhaltigkeit in Limbach-Oberfrohna aus. "Das Großprojekt Tierpark ist Geldverschwendung und keinesfalls nachhaltig. Wir sollten lieber auf Bildung und Umwelt, zum Beispiel durch Solaranlagen auf Schulen oder Kitas, setzen", erläuterte er. Konrad Felber setze sich hingegen für eine stärkeNähe zum Bürger ein. Außerdem befürworte er das Vorhaben, sich als Stadt für den Tag der Sachsen zu bewerben. "Das wäre keine Eintagsfliege, sondern hätte einen langfristigen positiven Effekt für Limbach-Oberfrohna", sagte er. Jan Hippold bezeichnete die Stadt als guten Wirtschaftsstandort und betonte, dass auch die Identität in den einzelnen Ortsteilen gewahrt werden müsse. "Wir haben hier eine hohe Lebensqualität und das soll auch so bleiben", so Hippold. Iris Raether-Lordieck forderte ein "Abschaffen der Klientelpolitik". "Wir müssen den Bürgern zuhören und sie ernst nehmen", sagte sie. Für Uwe Müller ist Limbach-Oberfrohna eine familien- und kinderfreundliche Stadt. "Wir befürworten alles, was die Stadt schöner macht, also Ordnung, Sauberkeit oder Veranstaltungen wie den Tag der Sachsen", so Müller. Jesko Vogel machte auf den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Strukturwandel in Limbach aufmerksam: "Wir müssen mehr jüngere Leute und auch Frauen für die Politik interessieren und alle an einem Strang ziehen", sagte er.