Silberner Glanz in Freibergs Museum

Ausstellung Wertvolle Exponate dokumentieren Einfluss der Silberstadt

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Die ersten Gäste bestaunen die Preziosen aus Silber und Gold. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Ob Veranstalter, Leihgeber oder Gäste, sie alle waren sich darin einig, dass die neue Sonderausstellung "Freibergs Silber - Sachsens Glanz", die seit Samstag im Stadt- und Bergbaumuseum zu erleben ist, eine Schau darstellt, wie sie Freiberg noch nicht erlebt hat. Fast muss man ein wenig blinzeln ob des Glanzes, der einen beim Betreten des Ausstellungsraumes erwartet. Zunächst ins Auge springt, geschickt dekoriert, das Tafelsilber August des Starken. Wenngleich es hier auch Goldtöne sind, die sich präsentieren, denn, so Jörg Woidniok, der die Stadt Freiberg zur offiziellen Eröffnung am Freitagabend vertrat, der Kurfürst hatte Teile des Silbers gleich doppelt mit Gold verkleiden lassen. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die die meisten der Exponate zur Verfügung stellten, machte auf die beiden Willkommpokale aufmerksam, von denen einer aus dem 16. und einer aus dem 17. Jahrhundert stammen. "Wie gerne würde ich die Vitrinen öffnen, damit wir den Wein aus ihnen kosten können", scherzte er.

Syndram wird übrigens auch am 30. Januar 2019 einen der beiden Vorträge halten, welche die Ausstellung begleiten. Er spricht zur Geschichte, Gegenwart und Entwicklung des Grünen Gewölbes. Ulrike Weinhold, ebenfalls von den Staatlichen Kunstsammlungen, wird am 6. Februar mit einem Referat unter dem Titel "Vom Schaubuffet zum Buffetzimmer" folgen. Wie Museumsdirektorin Andrea Riedel bestätigte, wird die Ausstellung Ende Januar noch kurzzeitig um ein ganz besonderes Stück bereichert werden. Worum es sich dabei handelt soll allerdings noch eine Überraschung bleiben.

Doch mit den silbernen Kesselpauken, den Pokalen und noch manch anderer Kostbarkeit sind schon jetzt funkelnde Anziehungspunkte vorhanden.