So erfolgreich war Sachsens Tourismus 2018

Bilanz Zuwächse beim Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland

Leisnig. 

Leisnig. Um aktuelle touristische Entwicklungen in der Region zu bilanzieren, aber auch um Entwicklungen, Trends und Pläne zu diskutieren, trafen sich kürzlich im Leisniger Rathaus die sechs ordentlichen und zahlreiche fördernde Mitglieder des Tourismusverbandes Sächsisches Burgen- und Heideland (SBuHL) mit Sitz in Waldheim gemeinsam mit zahlreichen weiteren Gästen zu ihrer jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung.

Schon im November liegen die Werte höher als im Vorjahr

In seinem Bericht blickte der Verbands-Vorsitzende Henry Graichen (CDU) auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück, in dem die positive Entwicklung des Rekordjahres 2017 mit über zwei Millionen Übernachtungen im Sächsischen Burgen- und Heideland fortgesetzt werden konnte. Bis einschließlich November 2018 bilanzierte die Region Leipzig rund 1,93 Millionen Übernachtungen bei knapp 668.000 Ankünften und liegt damit bereits über den entsprechenden Werten des Vorjahres.

Dieser erneute Zuwachs bestätigt einmal mehr die dynamische Destinationsentwicklung, die erst durch die enge Zusammenarbeit des Tourismusverbandes SBuHL mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) möglich wurde. Dabei werden Ressourcen und Marketinginstrumente gebündelt und zielgerichtet eingesetzt, sodass nachhaltige Synergien für die Stadt und auch die Region entstehen.

Auch viele kleinere, privat geführte Unterkünfte kamen hinzu

Im Bereich Qualitätsentwicklung kann die Region zahlreiche mit Sternen klassifizierte Urlaubsunterkünfte vorweisen, deren Anzahl auch 2018 wieder gestiegen ist, so auch oftmals kleinere, privat geführte Unterkünfte im ländlichen Raum, die den besonderen Reiz der Urlaubsregion ausmachen. Beispielsweise das Ferienhaus "Alte Schneiderei" im Seelitzer Ortsteil Döhlen - ein Kleinod mit historischem Ambiente im idyllischen Rochlitzer Muldental im Landkreis Mittelsachsen -, das 2018 erneut die Klassifizierung mit fünf Sternen erreicht hat.

Bei der Veranstaltung wurde außerdem darauf aufmerksam gemacht, dass der Verband beim Fortschreiben der Tourismusstrategie des Freistaates Sachsen ebenfalls beteiligt ist. Das Kabinett der sächsischen Staatsregierung hat dieses neue Papier erst vor wenigen Tagen verabschiedet. Sie bildet eine wichtige Basis für die touristische Arbeit im Freistaat bis zum Jahr 2025. Das Territorium des Sächsischen Burgen- und Heidelandes erstreckt sich in etwa zwischen Torgau und Meerane beziehungsweise von Pegau bis Roßwein.