Soldaten packen an

Asyl Aufbau der Erstaufnahme in Frankenberg

Das Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin hat drei Hilfeleistungsanträge des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Unterstützung durch die Bundeswehr in der Flüchtlingshilfe im Freistaat genehmigt. Dazu zählt auch die Bitte um Unterstützung bei der Einrichtung und dem Betrieb von Notunterkünften (Erstaufnahmeeinrichtungen) in den Bundeswehrkasernen in Frankenberg und der General-Olbricht-Kaserne in Leipzig. In beiden Kasernen sind die in Frage kommenden Flächen für die Erstaufnahmeeinrichtungen aus Gründen der militärischen Sicherheit abzugrenzen. Durch einen separaten Zugang können die Bereiche dann vom öffentlichen Verkehrsraum aus erreicht werden. "In der Wettiner Kaserne kann der Aufbau bereits in der dieser Woche beginnen. Hier stehen dann auch Soldatinnen und Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 "Freistaat Sachsen" im Rahmen der Bundeswehr-Aktion "Helfende Hände" bereit, um bei der Einrichtung der Notunterkünfte mit anzupacken", sagte Oberstleutnant Christoph von Löwenstern, Sprecher der Bundeswehr im Freistaat Sachsen, am Dienstag. In Frankenberg sollen bis zu 400 Asylbewerber unterkommen und vom DRK betreut werden.