Sonderausstellung "Miniaturen" begeistert fast 1000 Menschen

Museum Szenen aus dem Alltag in Puppenstuben und Weinkisten gezeigt

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Die Sonderausstellung im Museum Oederan bietet auch einen Blick in ein Schulzimmer vergangener Zeiten. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Selten sieht man so viele Besucher im Oederaner Museum wie in der aktuellen Sonderausstellung "Miniaturen". Deren Zahl nähert sich der 1000, wobei vor allem Menschen gesetzteren Alters in die Ausstellung kommen. Zu sehen sind Szenen aus dem Alltag in Puppenstuben und anderen Behältnissen wie Weinkisten, die von der Chemnitzerin Karin Neubauer und ihrem Partner, Andreas Schmutzler, gestaltet worden sind.

Auf die Details kommt es an

Die beiden Sammler achten dabei sowohl auf die maßstabsgerechte wie detail- und originalgetreue Darstellung. Spielt eine Szene in Frankreich, dann wird natürlich ein flacher Klöppelsack verwendet, so wie es dort üblich ist. Viele Gegenstände wurden selbst gezimmert oder gebastelt. So ein Fahrstuhl, der natürlich auch funktioniert, oder Handtaschen, für deren Herstellung getrocknete Teebeutel und Nagellack verwendet wurden. Und weil die Puppen für einen Hochzeitszug alle die gleiche Größe hatten, hat Andreas Schmutzler den Bräutigam einfach ein Stückchen verlängert.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ebenso fantasievoll arrangierte Szenen mit Playmobilfiguren. Die Schau ist noch bis 25. Februar dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr zu sehen.