Spatenstich für neues Gründerzentrum

Innovation Mittweida soll Technologie- und Start-up-Zentrum werden

Mittweida. 

Mittweida. Als Schaufensterregion soll in Mittweida die Digitalisierung und die Blockchain-Technologie erforscht sowie vorangetrieben werden. Seit Längerem arbeiten die Volksbank Mittweida, die Hochschule Mittweida und die Stadt in diesem Bereich eng zusammen. Nun brachten die drei Partner ein weiteres Projekt auf den Weg. Das ehemalige Wäscherei-Gelände auf der Bahnhofstraße 32 soll zu einem Gründer- und Technologiezentrum entwickelt werden. Spatenstich für das Bauvorhaben war am vergangenen Montag. Prof. Ludwig Hilmer, Rektor der Hochschule Mittweida, Ralf Schreiber, Oberbürgermeister der Stadt Mittweida und Michael Schlagenhaufer, Vorstand der Volksbank Mittweida übernahmen diese symbolische Aufgabe für die Projektpartner.

Innovation und kreative Ideen

In den letzten Monaten wurde für das Bauprojekt gemeinsam Fördermittel beantragt. Mit der Genehmigung der ersten Gelder können nun die Bauarbeiten beginnen. "Derzeit läuft bereits die Trockenlegung der zur Straße gelegenen Villa", verrät Raymond Uhlig, Projektkoordinator von der Volksbank Mittweida, beim Spatenstich am Montag. Insgesamt seien drei Bauabschnitte geplant. Bis März 2020 sollen in der Villa auf der Bahnhofstraße agile Arbeitsräume entstehen. In der dahinterliegenden ehemaligen Wäscherei sind Co-Working-Räume für Start-ups und andere Unternehmen geplant. Im August 2020 ist hier die Eröffnung vorgesehen. Bis zum Frühjahr 2021 soll zudem in einem dritten Bauabschnitt die auf dem Gelände liegende alte Werkstatt zu einem Veranstaltungsraum ausgebaut werden. Das vor einem Jahr als "Inkubator" vorgestellte Projekt heißt nun "Werkbank 32".

Die Projektkoordinatoren nehmen mit dem Namen zum einen Bezug auf die Hausnummer der Villa und zum anderen die geplante Nutzung der Fläche. "An einer Werkbank werden Werte geschaffen. So auch in dem neuen Gründerzentrum", hieß es beim Spatenstich. Beim Projekt legen die drei Partner Volksbank, Hochschule und Stadt Wert auf regionale Unterstützung. Möglichst viele Bauleistungen sollen an lokale Firmen gehen. Außerdem erfolgt eine Kooperation mit slock.it, einem Technikunternehmen aus Mittweida. Mit der Technologie von slock.it soll es möglich sein per Blockchain-Technologie die Zugänge zum Gründerzentrum zu regeln und beispielsweise Türen zu öffnen.