Spieler müssen im Pokal ran

Fußball Die Ergebnisse der Teams aus Mittelsachsen

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Kai Eckardt steht mit seinen Teamkollegen vom TSV Flöha im Halbfinale des mittelsächsischen Fußball-Kreispokals. Foto: Knut Berger

Region. Statt sich zu den Osterfeiertagen auszuruhen, mussten einige mittelsächsische Fußball-Teams aus der Region ran, um die Halbfinalisten im Fußball-Kreispokal zu ermitteln. Den Sprung unter die letzen vier Vertretungen haben der Oederaner SC, Titelverteidiger TSV Flöha, der SV Lichtenberg und der TSV Großwaltersdorf/Eppendorf geschafft. Oederan bezwang zu Hause den BSC Rochlitz 4:1 (2:0). Nach einer halben Stunde lagen die Gastgebern bereits 2:0 vorn, kurz nach Wiederanpfiff sorgte Ronny Lippold mit dem 3:0 für die Vorentscheidung.

Titelverteidiger verschläft Spielbeginn

Titelverteidiger TSV Flöha gewann beim LSV Großhartmannsdorf 4:3 (2:2) , obwohl er in der Partie nach vier Minuten schon 0:2 hinten lag. "Nach dem Ausgleich hätten wir noch vor der Pause in Führung gehen müssen", sagte Flöhas Trainer Steffen Bergmann. Nach dem Wechsel zog der Tabellenführer der Mittelsachsenliga durch Tony Mittmann 4:2 in Front. Fünf Minuten vor dem Abpfiff verkürzten die Gastgeber auf 3:4 , doch dabei blieb es.

Der TSV Großwaltersdorf/Eppendorf hat sich beim TuS Großschirma aus der Kreisliga nicht überraschen lassen und steht nach einem 4:1-Erfolg (2:0) ebenfalls im Halbfinale. "Wir haben eine souveräne erste Halbzeit gespielt und bis zum Seitenwechsel nichts anbrennen lassen", sagte der Großwaltersdorfer Trainer Robert Hohlfeld. Vielleicht lief es für den Mittelsachsenligisten zu gut, denn nach der Pause klemmte beim TSV mächtig die Säge. In der 57. Minute bekam Großschirma einen Elfmeter zugesprochen, den die Gastgeber zum Anschlusstreffer verwandelten. "Das war für uns im zweiten Durchgang der Wachmacher, denn danach lief es wieder richtig rund ", berichtete Hohlfeld.

Lichtenberg benötigt Verlängerung

Im Duell der beiden Mittelsachsenligisten brauchte der SV Lichtenberg die Verlängerung, um Gegner SV Mulda mit 4:2 (1:1. 2:2) aus dem Pokalrennen zu werfen. "Wir haben sehr gut angefangen und uns mit dem 1:0 durch Michel Drechsel auch belohnt", sagte Lichtenbergs Trainer Manuel Kluge. Doch anschließend habe seine Mannschaft alles vermissen lassen. Folglich kam Mulda durch Phil Mende in der 35. Minute zum Ausgleich.

Eine Stunde war gespielt, als Toni Kokott das 2:1 für den SVL besorgte. "Wir haben in der 2. Halbzeit das Geschehen klar beherrscht, aber es verpasst , für die Entscheidung zu sorgen", sagte Kluge. So war es der Muldaer Eric Baumgart, der in der 82. Minute den Ausgleich markierte und somit die Verlängerung erzwang. Dort brachten Sebastian Zahn (99. Minute) und Sebastian Schneider (112.) die Gastgeber durch ihre Tore auf die Siegerstraße.