Springreiten und Dressur in Burgstädt

Disziplinen Vielseitigkeitsreiten gibt es beim Reitturnier nicht

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Eine der Grunddisziplinen im Reitsport: Die Dressur. Seit 1912 gehört sie zum olympischen Programm. Foto: privat

Burgstädt. Es gibt zahlreiche Wettbewerbe, Disziplinen und Klassen im Pferdesport. Neben dem bei Wettanbietern so beliebten Pferderennen haben sich im Laufe der Geschichte auch verschiedene Pferdesportarten entwickelt und etabliert wie Horseball oder Polo. Eine lange, olympische Tradition haben dabei die Grunddisziplinen Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsreiten.

Der Geländeritt ist in Burgstädt nicht möglich

Die ersten beiden Reitsportwettbewerbe werden dabei am Wochenende in Burgstädt in Form der Sächsischen Landesmeisterschaften zu sehen sein. Da zur Vielseitigkeit auch der Geländeritt gehört, können die Veranstalter in Burgstädt mit dieser Reitsportdisziplin nicht dienen: "Die Organisation eines Geländerittes wäre für uns unmöglich, sowohl aus Platz als auch aus Sicherheitsgründen", sagte Gerhard Bender.

Springreiten braucht Können

Dennoch haben es die anderen beiden Prüfungen in sich: Beim Springen geht es um das Überwinden von Hindernissen. Es erfordert vom Reiter viel Geschicklichkeit, Balanciervermögen und Rhythmusgefühl, um ein Pferd korrekt über die Hindernisse zu reiten. Die Schwierigkeit beim Springreiten besteht dabei darin, das Pferd an den Sprung so heran zu reiten, dass es eine optimale Flugkurve entwickeln kann.

Geritten wird beim Springen in verschiedenen Schwierigkeitsklassen von E, etwa 90 Zentimeter Hindernishöhe, bis S****, circa 1,50 Meter Hindernishöhe. In Burgstädt springen die Reiter am Sonntag im Herrenfinale die Klasse S** (schwer).

Die Disziplin des Dressurreitens bietet hingegen die Basis aller Reitsportarten. Bei der Dressur werden die Pferde in ihrer natürlichen Bewegung aus- und weitergebildet. Ziel ist es, durch möglichst minimale Signale an das Pferd eine exakte Ausführung der gewünschten Schritte zu bekommen.