Spuren im Schnee führen zu Einsatz: Zwei Tatverdächtige gestellt

Mutmaßliche Buntmetalldiebe in Mittweida entdeckt

Mittweida

Am Montagnachmittag stellten Einsatzkräfte des Polizeireviers Mittweida zwei mutmaßliche Buntmetalldiebe auf einem Brachgelände an der Viersener Straße. Eine Spaziergängerin hatte zuvor Spuren im Schnee entdeckt, die durch ein Loch im Zaun auf das ehemalige Firmengelände führten.

Durchsuchung von Lagerhallen auf ehemaligem Firmengelände

Alarmierte Polizeibeamte folgten den Spuren zu mehreren Lagerhallen und durchsuchten die Gebäude mit Unterstützungskräften. Dabei fanden sie zunächst zwei Fahrräder. Kurz darauf bemerkten sie in einer Halle eine Person, die beim Erblicken der Einsatzkräfte flüchtete.

Tatverdächtiger in Kellerversteck entdeckt

Im weiteren Verlauf kontrollierten die Beamten weitere mehrgeschossige Gebäude. In einem Keller fanden sie schließlich einen 43-jährigen Tatverdächtigen, der kniend hinter alten Maschinen verborgen war. Bei ihm wurden ein Phasenprüfer und eine Taschenlampe entdeckt. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamin und Opiate.

Metallteile, Werkzeuge und weiteres Versteck

In unmittelbarer Nähe des Verstecks stießen die Einsatzkräfte auf zwei mit Kabeln und Metallteilen gefüllte Rucksäcke, Werkzeuge sowie Kupferreste. Das Material war mutmaßlich auf dem Gelände demontiert worden. In derselben Halle fanden die Beamten außerdem einen zweiten 36-jährigen Tatverdächtigen, der sich ebenfalls zwischen Maschinen verborgen hatte. Bei ihm wurden mehrere Messer festgestellt, zudem stand auch er offenbar unter Drogeneinfluss.

Vorläufige Festnahme und Ermittlungen

Die beiden deutschen Staatsangehörigen wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurden sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Gegen die Männer wird wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt. Konkrete Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

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