Stadt hält am "Erfolgsmodell" fest

Interview mit Oberbürgermeister Peter Dresler

Prall gefüllt war der Terminkalender von Oberbürgermeister Peter Dresler am ersten Adventswochenende. Er schaute unter anderem beim Pyramidenanschieben, auf dem Weihnachtsmarkt im Wehrdigt und bei der Eröffnung der Eisbahn vorbei. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach mit dem 60-jährigen Rathauschef.

Wie bewerten Sie den Start in die Vorweihnachtszeit in Glauchau?

Ich habe festgestellt, dass alle Veranstaltungen am Wochenende - trotz des durchwachsenen Wetters - sehr gut besucht waren. Das zeigt: Bei den Bürgern ist eine gewisse Sehnsucht nach der Vorweihnachtszeit zu spüren. Ich hoffe, dass wir alle in den nächsten Wochen auch etwas zur Ruhe kommen können.

Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich vom Schloss über den Kirchplatz bis zum Markt. Die Entscheidung, den Weihnachtsmarkt in diesem Bereich durchzuführen, hat sich in den vergangenen Jahren als Erfolgsmodell erwiesen. Wir hoffen, dass wieder viele Gäste den Weg auf den Weihnachtsmarkt finden. Sie können den Besuch auch mit einem Abstecher in die Lego-Ausstellung und die Weihnachtsausstellung verbinden.

Wie wichtig war die Freigabe der Leipziger Straße pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäftes?

Egal ob Sanierung des Marktes, des Schlossplatzes oder zuletzt im Bereich von Hoffnung, Quergasse und Leipziger Straße - in den letzten Jahren gab es eine besondere Belastung für die Händler und Gewerbetreibenden in der Innenstadt. Deshalb sind wir erleichtert, dass wir die wichtige Zufahrt in das Stadtzentrum nun eine Woche früher als geplant freigeben konnten.