Stadt investiert in Bildung

Haushalt In Glauchau liegen die ersten Zahlen für 2016 vor

Die Investitionen in die Bildungseinrichtungen sollen im nächsten Jahr in Glauchau wieder eine wichtige Rolle einnehmen. Das geht zumindest aus dem Entwurf des Haushaltsplanes, den Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) vor wenigen Tagen an seine Stadträte ausgereicht hat, hervor. In den nächsten Wochen soll über das Zahlenwerk diskutiert werden.

Der größte Brocken im Etat-Entwurf ist der nächste Bauabschnitt an der Sachsenalleeschule. Nachdem bereits die Außenhülle auf Vordermann gebracht wurde, soll es nun an den Innenausbau gehen. Dafür rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro. Ein Teil der Ausgaben soll aus Fördertöpfen kommen. Allerdings bereiten die Mitarbeiter im Rathaus auch Investitionen an zwei weiteren Schulen vor. An der Grundschule "Am Rosarium", die sich in der Oberstadt befindet, müssen rund 600.000 Euro in die Turnhalle gesteckt werden. Die Wehrdigtschule - dabei handelt es sich um eine Oberschule - soll ein neues Chemiekabinett bekommen. Kosten: 220.000 Euro.

Für die anstehenden Baumaßnahmen in den Kindertagesstätten "Pusteblume" (470.000 Euro) und "Minis und Maxis" (240.000 Euro) hat die Stadtverwaltung ebenfalls Geld in den Haushalt eingestellt. Rund eine dreiviertel Million Euro soll für Anschaffungen im Bereich des Feuerwehrwesens eingestellt werden. Bereits in den vergangenen Wochen war durchgesickert, dass es auch im Sommerbad einen Handlungsbedarf gibt. Für Kinderplanschbecken und Neubau der Toilettenanlage werden rund 320.000 Euro benötigt.