Stadt macht Geld für Schule locker

Kommunales Scholl-Mittelschule soll bis 2014 weiter saniert werden

Limbach-Oberfrohna. 

Bis Ende 2014 sollen in der Geschwister-Scholl-Mittelschule die Fenster fertig saniert, der zweite Toilettentrakt erneuert und Brandschutzmaßnahmen modernisiert werden. Das teilte Bürgermeister Lothar Hohlfeld am Mittwoch dem Schulleiter, Elternsprecher und den Lehrern mit. Demnach wolle die Stadt 2013 gut 300.000 Euro und im Jahr darauf noch einmal 220.000 Euro an Eigenmitteln für die Maßnahmen zur Verfügung stellen.

Was so selbstverständlich klingt, sei laut Elternsprecher Matthias Winkler ein jahrelanger Kampf gewesen, der für ihn auch noch nicht zu Ende ist. "Wir freuen uns natürlich über die Aussichten und dass die Stadt dafür in die eigene Tasche greifen möchte. Neben dem Sanierungsbedarf gibt es aber auch noch einen Instandsetzungsbedarf", so Winkler. Der Putz bröckle von den Wänden des Schulhauses und die letzten Malerarbeiten seien bereits 20 Jahre her, ergänzte Schulleiter Andreas Böhm. Die dominanteste Baumaßnahme sei aber laut Bürgermeister im nächsten Jahr die Goethe-Schule. "Einen größeren Bedarf hat anschließend die Thomas-Müntzer-Grundschule in Rußdorf", fügte Hohlfeld hinzu.

Matthias Winkler sprach am Mittwoch auch über seine Arbeit als Elternsprecher. "Viele können nicht verstehen, dass Geld für die Flamingos, das Waldstadion oder das Schloss da ist, es aber bei den Instandsetzungsmaßnahmen für ein Gebäude fehlt, in das täglich hunderte von Schülern gehen", sagte er. "Die Stadträte haben sich vor Jahren klar für den Erhalt der Mittelschule entschieden. Der Wert einer Stadt liegt aber nun mal nicht nur in seinen Schulen", entgegnete Lothar Hohlfeld.