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Stadt prämiert schönstes Haus

Sanierungspreis Vorschläge können eingereicht werden

Seit 1999 wird der Freiberger Sanierungspreis vergeben. Mit ihm wird gewürdigt, wenn eine besonders gelungene Instandsetzung und Erhaltung eines Gebäudes zu erreicht wurde. An den Wänden dieser Gebäude ist dann eine Plakette angebracht, welche die Aufmerksamkeit der Passanten auf diese Leistung lenkt. 2014 nun soll dieser Preis zum mittlerweile 16. Mal vergeben werden. "Das ist ein Preis, der unserer Stadt ganz besonders gut zu Gesicht steht", sagt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm doppeldeutig. Bis zum 31. Mai können entsprechende Vorschläge eingereicht werden. "Am beste gleich im Büro des Bürgermeisters für Stadtentwicklung, Holger Reuter, im Rathaus", so Schramm. "Da sind sie sofort an der richtigen Adresse." Nominiert werden können Objekte aus Freiberg und seinen Ortsteilen, die innerhalb der letzten fünf Jahre saniert wurden. Allerdings darf kein Gebäude mehr als zweimal vorgeschlagen werden. Bewertet werden die Vorschläge durch eine Jury, der neben dem Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen noch sechs weitere Sachverständige angehören. "Mit diesem Preis soll das Engagement der Bauherren honoriert werden, da sanieren nun mal deutlich teurer ist, als etwas neu zu bauen", erläuterte Bernd-Erwin Schramm. "Denn neben neuer Architektur ist es für Städte auch sehr wichtig, die Denkmale zu erhalten." In der Freiberger Altstadt gäbe es mittlerweile kaum noch sanierungsbedürftige Gebäude, obwohl rund zwei Drittel davon unter Denkmalschutz stehen und somit zahlreiche Auflagen bei einer Sanierung mit sich bringen. Bislang liegen für den Sanierungspreis 2014 noch keine Vorschläge vor. Im vergangenen Jahr erhielten Katrin und Gerhard Noack den Preis für ihre gelungene Sanierung des Hauses Am Marstall 4.