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Stadtchef plant einen runden Tisch

Asyl Waldenburg soll rund 100 Flüchtlinge aufnehmen

Waldenburg. 

Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler) bereitet einen runden Tisch zur Integration von Flüchtlingen in der Töpferstadt vor. Er sitzt am Dienstag mit Vertretern der Stadtratsfraktionen, Kirchgemeinden und des kommunalen Wohnungsunternehmens im Rathaus zusammen. Landrat Christoph Scheurer (CDU) hat bei einer Beratung mit Oberbürgermeistern und Bürgermeistern über die Prognosen für die Aufnahme von Flüchtlingen informiert. Die Pläne sehen vor, dass die Töpferstadt wahrscheinlich bis zu 100 Asylbewerber aufnehmen soll. "Das ist eine Größenordnung, die für eine Stadt wie Waldenburg zu vertreten und zu verkraften ist", kommentiert Bernd Pohlers. In der Vergangenheit wurden die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten vorwiegend in größeren Städten untergebracht. "Wir wissen aber, dass wir uns dem Thema auch in Waldenburg stellen müssen", sagt Bernd Pohlers, der bei der Beratung am runden Tisch auch über die Möglichkeiten zur Vorbereitung der Ankunft der Flüchtlinge beraten will. Dabei konzentriert er sich ausschließlich auf die Belange von Waldenburg. In Interessen, die Remse und Oberwiera betreffen, wird sich Bernd Pohlers nach eigenen Angaben nicht einmischen. Die beiden kleinen Dörfer bilden mit Waldenburg eine Verwaltungsgemeinschaft. "Wir werden das Thema in der nächsten Zusammenkunft der Bürgermeister am Montag aber besprechen", sagt der Stadtchef. Seit mehreren Monaten bestimmen die Bilder von der Ankunft von Flüchtlingen die Nachrichten. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erwartet 2015 mehr als 800.000 Asylbewerber. Zur Erinnerung: Im Mai wurden noch 450.000 Flüchtlinge prognostiziert.



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