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Stammbaum der Mobendorfer

Ahnenforschung Olaf Born recherchiert

Mobendorf. 

Als Olaf Born 1989 von Karl-Marx-Stadt nach Mobendorf in ein über hundert Jahre altes Haus zog, erhielt er von Nachbarn alte Fotos. Damit war bei dem Bauingenieur das Interesse an den alten Häusern und Dorfansichten geweckt sowie an den Menschen, die einst darin gelebt haben. Bei seinen Recherchen in der Striegistaler Gemeinde bemerkte er bald, dass es wenige Informationen über all diese Personen gab. "Nicht beschriftete Bilder sind wertlos, deshalb begann ich zu forschen. Aus Hochzeits- und Vereinsfotos kopierte ich jede Person einzeln heraus und begann ein Ortsfamilienbuch über Mobendorf anzulegen", erklärt der 50-jährige Hobbyfotograf. Wichtigstes Hilfsmittel ist dabei sein Computer, der bereits mit 10.000 Personen gefüttert ist, noch mal so viele liegen in der Bearbeitungslade. "Ich will herausfinden, woher die Mobendorfer kamen und wo deren Nachfahren aufder Welt zu finden sind", erklärt Olaf Born, der auch dem Riechberger Bergbauverein angehört. Vier Jahre beteiligte er sich zudem an der Fertigstellung des Heimatbuches über die Dörfer rund um Hainichen. Alle Texte der Autoren scannte er ein und über 700 Bilder mussten bearbeitet werden. Alle 500 Bücher waren in kurzer Zeit vergriffen. Es soll aber im Frühjahr neu aufgelegt werden.