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Stanislaw Tillich besucht Textilspezialisten

Wirtschaft Wattana stattet auch die Polizei aus - Unternehmen hat 40 Mitarbeiter

Die Firma Wattana Wüstenbrand hatte am Montag hohen Besuch. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich war in Begleitung des Landtagsabgeordneten Jan Hippold und Hohenstein-Ernstthals Oberbürgermeister Lars Kluge bei dem Textilspezialisten zu Gast, der vor kundenspezifische Arbeitsschutzkleidung entwickelt und sogar die sächsische Polizei ausstattet.

Firmenchefin Gabriele Götze hat Tillich bei einem Kongress des Branchenverbandes kennengelernt, wo er von einem Problem berichtete, dem sich die Textilexpertin sofort annahm. Tillich hatte bei einem vorheringen Termin eine Weste bekommen, die gefusselt hat. Das erzählte er unter anderem Gabriele Götze. "Sie hat mir dann eine Weste geschickt, die nicht fusselt", erinnerte sich Tillich, der froh ist, dass Unternehmen wie Wattana in Sachsen für den so typischen Ideenreichtum sorgen. Damit sei es möglich, immer ein kleines Stück besser zu sein als andere, was in Sachsen viele Branchen auszeichnet. "Es ist immer wieder interessant, was hier alles geleistet wird, so Tillich.

Der Firmenbesuch des Ministerpräsidenten, der am Montag eine Reihe von Terminen in Westsachsen im Kalender stehen hatte, war der Höhepunkt des Frühlingsfestes bei Wattana. Das Unternehmen hat derzeit 40 Mitarbeiter. Chefin Gabriele Götze gab auch einige Wünsche mit auf den Weg, denn unter anderem sorgt die Privatisierung des Bekleidungsservice der sächsischen Polizei für Unsicherheit.