Staubige Baustelle wird zum Besuchermagnet

Aktion Künftiges Landesgartenschau-Gelände öffnet seine Pforte

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Im Mittelpunkt der Führungen stand die ehemalige Lisema-Halle, wo zur Landesgartenschau die Blumenschauen stattfinden werden. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Zahlreiche Einwohner der Stadt nutzten am vergangenen Samstag die Chance, sich über den Baufortschritt auf dem Gelände der künftigen Landesgartenschau zu informieren. Im Mittelpunkt dieser Baustellenführung stand die ehemalige Lisema-Halle.

Vom ursprünglichen Gebäude war zunächst nur das Metallgerüst stehengeblieben, mittlerweile wurde eine Decke eingezogen, sind die ersten Räume entstanden. Im Objekt werden im kommenden Jahr die Blumenschauen zur 8. Sächsischen Landesgartenschau stattfinden, danach wird das Gebäude zum Erlebnismuseum "ZeitWerkStadt" umfunktioniert. Hier sollen unter anderem die Exponate des Fahrzeugmuseums und jene aus dem Museum Rittergut untergebracht werden. Ob sich das Museum nach der Eröffnung tragen wird?

Da waren durchaus auch skeptische Stimmen zu hören. Zeitgleich fanden gleich mehrere Führungen durch den künftigen Naturerlebnisraum "Zschopauaue" statt, bei der zwischen Bergen von Erde auch die ersten Wege und Pflanzungen und natürlich die neu errichtete Tennisanlage hinter der Lisema-Halle begutachtet werden konnten. Neben Flöha war Frankenberg die einzige Kommune in Mittelsachsen, die am 5. Mai anlässlich des Tages der Städtebauförderung die Bürger einlud, städtebauliche Aktivitäten kennenzulernen. Dazu gehörten außerdem Führungen im Gebäude Baderberg 11.