Sterne der Filmkunst zum Kinotag

Ehrung Frankenberger Kinoverein erhält "Sächsischen Preis für Kulturelle Bildung 2017"

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Der Kinoverein, hier in Gestalt von "Kinohausmeister" Matthias Hanitzsch (l.) und die Broken Beat Crew werden am Montag in Dresden ausgezeichnet. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Eine Delegation der Interessengemeinschaft Welt-Theater Frankenberg und der Broken Beat Crew wird sich am Montag auf den Weg nach Dresden machen, um dort von Staatsministerin Eva Maria Stange mit dem "Sächsische Preis für Kulturelle Bildung 2017" ausgezeichnet zu werden.

Preis für demokratisches Miteinander

Der Preis "Kultur.LEBT.Demokratie" wird ausgelobt vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen und in diesem Jahr zum ersten Mal an drei Preisträger vergeben. Der Preis prämiert Projekte oder dauerhaftes Engagement, die das demokratische Miteinander fördern. Bis zum 30. September waren alle Akteure des Freistaates Sachsen, welche sich im Themenfeld der kulturellen Bildung engagieren, aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Die Resonanz war mit 84 Einreichungen überwältigend, heißt es aus dem Ministerium.

Letzter Kinotag des Jahres

Auch wenn die Laudatio noch nicht gehalten ist, man weiß ja in Frankenberg und der Region, was man am Verein und an der BBC-Crew hat. Letztere traten am ersten Advent gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie beim Finale des Events "Movie Hits for Kids" in der Stadthalle Zwickau auf. Ein Meilenstein in der Geschichte des jungen Ensembles. Nun richtet sich der Blick der Vereinsmitglieder bereits auf den letzten Kinotag des Jahres, am 16. Dezember, diesmal zum Thema "Sterne der Filmkunst".

15 Uhr ist beim Kinonachmittag für Kinder und die ganze Familie der Märchenfilm "Feuer, Wasser und Posaunen" zu sehen, der 1968 in der UdSSR gedreht wurde. 18.30 Uhr öffnet sich beim lebendigen Adventskalender in Frankenberg das Türchen mit der Nummer 16. Dahinter versteckt sich ein weihnachtliches Überraschungsprogramm des Kinovereins. Als Hauptfilm schließlich läuft um 19.30 Uhr "S.O.S. Eisberg" (D 1932/33) in der Regie von Arnold Fanck unter anderem mit Leni Riefenstahl, Ernst Udet und dem Eskimohund Nakinak.