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Soziales Drei Limbacher wurden zum Tag des Ehrenamtes mit Silbernadeln ausgezeichnet

Zum zwölften Mal hat die Stadt am Donnerstag, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, die silberne Ehrennadel vergeben. Die Stadträte stimmten aus über 20 eingegangenen Vorschlägen ab. Wie wichtig Menschen im Ehrenamtsind, verdeutlichte Oberbürgermeister Hans-Christian Rickauer am Beispiel des Hausbrandes in Kändler in dieser Woche. "Die Feuerwehr ist eines der ältesten Ehrenämter, die es gibt. Mit ihrer schnellen Hilfe vor Ort werden Leben gerettet", sagte er weiter.

Die erste Ehrennadel erhielt Rosemarie Cupl. Die Rentnerin ist seit 1958 Mitglied der Volkssolidarität und seit 1999 aktiv im Vorstand der Ortsgruppe Nord. "Die Tätigkeit im Verein bereitet mir viel Freude, besonders wenn ich immer wieder neue Ideen für unsere Basare entwickeln kann", erzählte Rosemarie Cupl.

Weil der Schwimm- und Tauchsportverein (STV) Limbach-Oberfrohna heute nicht das wäre, was er ist, erhielt Günter Schmeißer die zweite Ehrennadel am Donnerstag. Der 70-jährige Präsident des Sportvereins habe in den letzten 13 Jahren maßgeblichen Anteil daran gehabt, dass der Schwimm- und Tauchsportverein einen Zuwachs von anfangs 25 Mitgliedern auf derzeit 650 geschafft hat. Als dritte erhielt Oda Todoritschkow die Ehrennadel 2012. Als Mitglied im Verein Evangelische Grundschule Bräunsdorf/Limbach-Oberfrohna habe sie dazu beigetragen, dass der Schulstandort in Bräunsdorf erhalten blieb. "Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich über die Ehrennadel", sagte die 70-Jährige.