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Straßenbau im Landkreis geht weiter

Verkehr Auch im Winter laufen Arbeiten

Freiberg. 

Freiberg. Eine insgesamt positive Bilanz der Bauarbeiten 2018 auf Straßen des Landkreises Mittelsachsen zieht die zuständige Referatsleiterin im Landratsamt Claudia Richter. Immerhin wurden auf einer Gesamtlänge von 7,5 Kilometern Streckenabschnitte für rund zehn Millionen Euro erneuert oder ausgebaut. "Es ist leider nicht gelungen, alle geplanten Arbeiten abzuschließen", sagt Landrat Matthias Damm. Das liege vor allem an der momentanen vollständigen Auslastung im Baugewerbe, auch der Fachkräftemangel spiele eine Rolle.

"Besonders die gestiegenen Baupreise machen uns Sorgen", so Damm. "Das geht bis dahin, dass man Ausschreibungen aufheben muss." Dass dennoch viel geschafft wurde sei eine Leistung. Und wie gut es werden kann sehe man unter anderem an der Straßensanierung bei Rothenfurth, die kürzlich abgeschlossen wurde. Manche Arbeiten können noch über den Winter fortgesetzt werden, andere nicht. So wird die Sanierung der Kreisstraße 7712 in der Ortslage des Halsbrücker Ortsteils Niederschöna ab Ende Dezember unterbrochen. "Die Straße wird allerdings über den Winter hinweg geöffnet werden", betont Claudia Richter.

Vor seiner Fertigstellung steht der erste Bauabschnitt der Kreisstraße zwischen Friedebach und Dorfchemnitz. "Um die Befahrung im Winter zu gewährleisten wurde das Projekt geteilt", so Claudia Richter. "Rund 800 Meter sind bis Ende November fertig, der Rest erfolgt im kommenden Jahr mit einem Umfang von 1,2 Kilometern." Auch im Doppelhaushalt für 2019/2020 sind Straßen wieder ein Schwerpunkt, sagt Matthias Damm. Sie seien die Lebensadern des Landkreises.



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