Streetfood-Festival als Silberrausch-Schmankerl

Event Essen aus aller Herren Länder in Freiberg zu genießen

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Veranstalter Alexander Kopke, Eiermann Gregory da Silva und Sven Krüger (v.l.) genossen das Festival in Freiberg.Foto: Wieland Josch

Freiberg. Essen verbindet Völker. Auf diese einfache Formel kann man kommen, wenn man am vergangenen Wochenende das Streetfood-Festival auf dem Freiberger Schlossplatz besucht hat. Von beinah allen Kontinenten waren kulinarische Könner in die Silberstadt gereist, lediglich die Antarktis glänzte mal wieder mit Abwesenheit.

"Das ist sozusagen ein Schmankerl zum Silberrausch-Jahr", sagte Anja Fiedler, Leiterin des Amtes Kultur-Stadt-Marketing, welches das Festival gemeinsam mit der Street Art Event organisierte und präsentierte. "Ob es eine Wiederholung gibt, wird noch beraten." Wahrscheinlich ist das schon, denn immerhin nahmen rund 20.000 Neugierige und Hungrige die Einladung an.

Köstlichkeiten aus aller Welt

Sie probierten sich durch Exotisches wie etwa frittierte Mehlwürmer und Heuschrecken in verschiedenen Saucen, oder kosteten Klassisches mal ganz anders, etwa einen Hot Dog im Kartoffelmantel oder einen Burger mit Straußenfleisch. Flammlachs über dem offenen Feuer zubereitet, Strudelköstlichkeiten aus Österreich oder Pfannkuchen mit den herrlichsten Konfitüren, man kann gar nicht aufhören, noch einmal alle Leckereien aufzuzählen. Fröhliche Attraktion war übrigens der Eiermann Gregory da Silva.

"Der Mann ist eine Attraktion auf dem New Yorker Times Square", sagt Veranstalter Alexander Kopke. Trommelnd, singend und lachend schleppte er seinen 40 Kilo schweren Eierhut umher, was nicht nur bei Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger für Heiterkeit sorgte. 68 verschiedene Stände waren aufgebaut und verführten zum Genuss. Von kenianisch bis tibetisch, von amerikanisch bis ungarisch, und das alles richtig original. So viel kulinarische Abwechslung ist selten zu erleben.

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