Striegistalexpress geht auf Fahrt

Ausstellung Modelleisenbahner sorgen für regen Zugverkehr

Hainichen. 

Wer am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt in Hainichen vorbeischaut, Liebhaber einer Modelleisenbahn ist oder bei seinem vorweihnachtlichen Bummel durch die Gellertstadt Kinder im Schlepptau hat, sollte sich einen Besuch im Herfurtschen Haus auf keinen Fall entgehen lassen. Zwei Tage lang zeigt dort der Modellbahnverein "Striegistalexpress" seine größte Clubanlage, an der seit 1998 mit viel Liebe zum Detail gebastelt wird. Zu den Attraktionen auf der fantasievollen Miniaturwelt, durch die bis zu acht Eisenbahnen der Spurgröße TT gleichzeitig mittels Handsteuerung manövriert werden können, zählen ein Bahnbetriebswerk mit einem Ringlokschuppen und einer funktionstüchtigen Drehscheibe und der zum Teil original nachgebaute Steinbruch im Striegistal, der vor rund zwei Jahren auf der Anlage entstanden ist. "Dort zu sehen ist das einstige Schotterwerk, Brechergebäude sowie eine betriebsfähige Feldbahn in der Spurgröße TTf", erzählt Vereinsmitglied Thomas Kühn. "Mit dem detaillierten Nachbau wollen wird die damalige Zeit widerspiegeln, als von den Menschen noch mit Muskelkraft Steine abgebaut wurden", fügt Kühn hin-zu. Allerdings werden die Besucher auch Neues auf der Anlage sehen. "So ist unter anderem ein Bergrücken entstanden, auf dem zurzeit fast 200 Bäume stehen, während an anderer Stelle einige Häuser versetzt wurden", erklärt Kühn. Doch es wird nicht nur Modellbahnen zu sehen geben. Bereichert wird die Ausstellung mit technischem Spielzeug, das aus DDR-Zeiten stammt.