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Sturm hinterlässt Verwüstung

Bilanz Feuerwehr war in Glauchau im Dauereinsatz

Vielerorts bietet sich in Glauchau ein Bild der Verwüstung. Eine Windhose hat am Montagabend mit voller Kraft über der Stadt gewütet. Hunderte Bäume knickten um. Sie beschädigten mehr als 15 Autos. Das Dach der Vereinshütte der Seglergemeinschaft wurde weggeweht. Im Güterverkehrszentrum kippten sogar mehrere tonnenschwere Container um. An mehreren Stellen war die Stromversorgung unterbrochen. Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos), der in den Abend- und Nachtstunden selbst an allen Brennpunkten war, hat die betroffenen Parkanlagen zunächst abgesperrt. Dazu gehören Gründelpark und Schlosspark. "Es können jederzeit immer noch abgebrochene Äste herunterfallen", sagt der Stadtchef. Die Schäden liegen, so teilt die Stadt in einer ersten Einschätzung mit, auf jeden Fall im sechsstelligen Bereich.

Schwerstarbeit haben nach dem Unwetter auch die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr geleistet. "Es waren rund 120 Einsatzkräfte auf den Beinen", sagt der stellvertretende Wehrleiter Mike Wunderlich, der den Einsatz koordiniert hat. Das Hauptaugenmerk galt zunächst den Einsatzstellen, wo umgestürzte Bäume an Gebäuden oder an Hauptzufahrtsstraßen zum Krankenhaus lagen. "Wir haben die Aufgaben dann je nach Priorität abgearbeitet", sagt Mike Wunderlich. Ein Vorteil sei dabei das sehr gute Zusammenspiel mit den Mitarbeitern aus dem Baubetriebshof und aus der Stadtverwaltung gewesen. "Sie haben ebenfalls sofort mit angepackt", lobt der Vize-Feuerwehrchef.



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