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Symbolisches Fest für praktische Taten

Feier In Rechenberg-Bienenmühle wird grenzübergreifend gewirkt

Rechenberg-Bienenmühle. 

Rechenberg-Bienenmühle. Ein symbolisches Fest kann durchaus so viel Symbolik in sich tragen, dass daraus richtige Taten erwachsen. Mit diesem Hintergrund wurde am vergangenen Wochenende im Burghof von Rechenberg-Bienenmühle das zweite Fest zum symbolischen Lückenschluss gefeiert.

Gemeint ist damit die Wiederherstellung der Bahnlinie zwischen dem deutschen Holzhau und dem tschechischen Moldava. Es fehlen 8,2 Kilometer Gleise auf der Strecke, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer weniger genutzt wurde und schließlich in einen Dornröschenschlaf fiel. Heinz Lohse vom Heimatgeschichtsverein Rechenberg-Bienenmühle auf deutscher und Menschen wie Petr Fischer aus Georgendorf auf der tschechischen Seite bemühen sich seit Jahren, die Verbindung wieder zum Leben zu erwecken, unter anderem mit solch einem Fest, dessen erste Auflage im November in Moldava gefeiert wurde. "Ziel ist es, das Thema auf diese Weise immer präsent zu halten", sagt Michael Funke, Bürgermeister von Rechenberg-Bienenmühle. "Für den Tourismus und die Entwicklung der Region wäre das ungemein wichtig."

Das sieht auch der scheidende Landtagsabgeordnete Steve Ittershagen so, der sich lange schon für das Projekt engagiert und weiter dranbleiben möchte. "Ministerpräsident Kretschmer hat mir auch künftig Unterstützung zugesagt", so Ittershagen. Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie durch das Landratsamt Mittelsachsen erstellt, deren Ergebnisse man zunächst einmal abwarten wolle. Doch blicken alle Beteiligten sehr optimistisch in die Zukunft.



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