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Tag der offenen Baustelle

Sanierung Bauvorhaben an der Tännichtschule hat rund fünf Millionen Euro gekostet

Am Samstag findet in der Tännichtschule in Meerane ein "Tag der offenen Baustelle" statt. Die Türen der Oberschule stehen in der Zeit von 10 bis 12 Uhr für Besucher offen. "Mit dem laufenden Monat März werden die baulichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten weitgehend abgeschlossen sein. Wir nutzen die Gelegenheit, um das Ergebnis am Samstag zu präsentieren", sagt Bürgermeister Lothar Ungerer. In den nächsten Wochen müssen noch Maler-, Fußboden- und Installationsarbeiten beendet werden. Zudem machen sich noch die Komplettierung der technischen Ausstattung und die Erneuerung der Außenanlagen erforderlich.

Im altehrwürdigen Gebäude der Tännichtschule, die 1895/1896 erbaut und 1909 erweitert wurde, hatten in den vergangenen Monaten die Handwerker das Sagen. Die Maßnahmen zur Generalsanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes haben Ende 2013 begonnen und gehen nun dem Ende entgegen. Die Verantwortlichen der Oberschule bereiten nun den Umzug in das Schulgebäude vor. Die 321 Mädchen und Jungen hatten ihr Domizil zuletzt im ehemaligen Krankenhaus und in den Räumen der internationalen Mittelschule. "Wir freuen uns, dass sich unsere Schule in Kürze wieder an einem Standort befindet", sagt Schulleiterin Helga Szymanowski. In den vergangenen Monaten hätten die Lehrer zwischen zwei Gebäuden pendeln und die Inhalte des Fachunterrichtes zum Teil reduzieren müssen.

Die Generalsanierung der Tännichtschule hat rund fünf Millionen Euro gekostet. Damit handelt es sich um das größte städtische Bauvorhaben, welches seit 1990 in Angriff genommen werden konnte. Das Projekt wurde vom Freistaat Sachsen mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Der Stadtrat hat im Jahr 2008 einen Beschluss zur Generalsanierung der Bildungseinrichtung gefasst, weil der jahrelange Betrieb vom Keller bis zum Dach seine Spuren hinterlassen hatte und die Technik nicht mehr zeitgemäß war. "Das gesamte Schulgebäude ist wie ein Neubau und schafft damit beste Lern- und Lehrbedingungen", betont Medienreferentin Heike Hönsch.