Talsperrenverwaltung kümmert sich um den Hochwasserschutz

Schutz Maßnahmen sind noch nicht beendet

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Foto: Valio84sl/Getty Images/iStockphoto

Flöha. "Hochwasserschutz ist und bleibt eine Generationenaufgabe", sagte der Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung (LTV), Heinz Gräfe. "Jedoch ist es mit dem Bau von Deichen und Hochwasserschutzmauern nicht getan. Der Betrieb und die Unterhaltung der Anlagen ist die Voraussetzung dafür, dass alles bei einem Hochwasser auch nach Jahrzehnten noch einwandfrei funktioniert." Außerdem sei es wichtig, dass jeder sein individuelles Hochwasserrisiko kennt oder erfragt.

In ihrer Bilanz anlässlich des Juni-Hochwassers 2013 teilt die LTV mit, dass zwei Drittel der Maßnahmen des sächsischen Hochwasserschutzprogramms bereits abgeschlossen sind. Dazu zählt auch der Hochwasserschutz für die Stadt Flöha.

In den nächsten fünf Jahren kommen weitere 630 Euro dazu

Insgesamt hat der Freistaat Sachsen 2,6 Milliarden Euro in die Schadensbeseitigung und den präventiven Hochwasserschutz an den Gewässern nach dem Hochwasser von 2013 investiert. Davon fielen reichlich 1,8 Milliarden Euro auf Projekte der LTV.

Bis 2023 sollen nochmals rund 630 Millionen Euro dazu kommen. Landrat Matthias Damm hatte bereits im Mai eine Bilanz für Mittelsachsen gezogen. Die Schadenssumme belief sich auf fast 171 Millionen Euro im Landkreis insgesamt, davon entfallen auf die Städte und Gemeinden rund 141 Millionen Euro.