Tanzen bedeutet Völkerverständigung

Integration Line-Dance-Projekt an der Mittweidaer Fichte-Oberschule

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Von Sportlehrerin Birgit Ahnert (links) angeleitet wird die Line-Dance-Gruppe mit Migranten an der Fichte-Oberschule Mittweida. Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Schon von weitem macht Musik auf diese Aktion innerhalb des fächerverbindenden Unterrichtes an der Fichte-Oberschule Mittweida aufmerksam: das Line-Dance-Projekt von Migranten.

Innerhalb der Projekt-Woche war dies neben weiteren Aktivitäten, wie beispielsweise einer Gruppe, die dem Kochen frönt oder einem Fußball-Projekt eine Aktion, die bei den vielen ausländischen Schülerinnen und Schülern gut ankam.

Schüchternheit wird dabei überwunden

"Es gibt es immer einige, die Berührungsängste mit dem Tanzen haben. Meist können sie sich dann aber doch noch überwinden und sich mit in die Linien einreihen", sagte Sportlehrerin Birgit Ahnert, die in ihrer Freizeit die Rochlitzer Line-Dancer trainiert.

Sie leitet diesen zweitägigen Tanz-Kurs mit den 10- bis 16-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Afghanistan, Eritrea, Georgien, Irak, Kosovo, Pakistan, Serbien, Sierra Leone sowie Vietnam gemeinsam mit Simone Grundmann. "Das Tanzen macht mir viel Spaß", sagte strahlend die Georgierin Miriami, die seit dem vergangen Jahr hier ist, in akzeptablem Deutsch.

Hier ist gut zu merken, dass Musik und Tanzen bei fast allen gut ankommen, sozusagen völkerübergreifend und international sind.