Tausende Einladungen eingetütet

Volkskunstschule Zur Bewältigung der Arbeit im Jubiläumsjahr werden auch Ehrenamtler gebraucht

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Siegrid Quednau und Brigitte Heyne (r.) haben stundenlang Einladungen zum Treffen der Volkskunstschüler in die Kuverts gesteckt. Foto: Ulli Schubert

Rund 2000 Einladungen sind in diesem Monat von Oederan aus in die Welt geschickt worden. Allesamt gehen sie an ehemalige und heutige Schüler und Kursteilnehmer der Volkskunstschule. Denn am 17. März 2017 findet ein Treffen der Teilnehmer von damals und heute statt. Zunächst sind an diesem Tag zwei Gemeinschaftsprojekte im Spital, dem Domizil der Volkskunstschule geplant, bevor zu einem interessanten Abend in den Bürgersaal eingeladen wird. Dort werden unter anderem auch Bilder aus der 50-jährigen Geschichte der Einrichtung gezeigt.

Dass die Einladungen pünktlich vorm Fest auf die Reise gehen konnten, dafür sorgten Siegrid Quednau und Brigitte Heyne. Beide hatten vor Jahren als ABM-Kräfte in der Volkskunstschule gearbeitet und sind ihr als ehrenamtliche Helfer treu geblieben, besuchen aber auch einen der Keramikkurse. Siegrid Quednaus erste Begegnung mit der Volkskunstschule liegt allerdings schon etwa 35 Jahre zurück, als sie einen Lehrgang Textilgestaltung besuchte. "Das ist schon eine sehr zeitaufwendige Arbeit, die wir aber gern machen", waren sich die beiden Damen einig, während sie die bunten Einladungen - das Titelbild stammt von der achtjährigen Lucie Milew - in die Kuverts packten. Zusammen mit einer Einladung in die Ausstellung der Volkskunstschule Oederan vom 13. Januar bis 11. März 2017 in der Kinder- und Jugendgalerie Einhorn in Dresden. Dort wird der Auftakt für mehrere Ausstellungen im Jubiläumsjahr gegeben.

Apropos Ehrenamt: Dass die Einladungen überhaupt verschickt werden können, ist Jutta Göhzold zu verdanken. Sie recherchierte die Adressen, fand dabei aber vermutlich längst nicht die aller Schüler.