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terra mineralia: Mineralogie und Kunst werden verbunden

terra mineralia "in natura - in nexu - in artes" zeigt Bilder des Schweizer Künstlers Dr. Kuno Stöckli

Freiberg. 

Freiberg. Ab sofort und bis zum 31. Dezember ist in der terra mineralia eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "in natura - in nexu - in artes" zu sehen. Sie zeigt Bilder des Schweizer Künstlers und Mineraliensammlers Dr. Kuno Stöckli. Die Kunstwerke sind Teil der Kuno-Stöckli-Stiftung, die im vergangenen Jahr an die TU Bergakademie Freiberg überging. Dazu gehören über 300 Aquarelle, Aquatintas, Drucke und Grafiken. Eine Auswahl an 111 Bildern sowie etwa 30 Stück der umfangreichen Beryllsammlung des fast 90-jährigen Künstlers können Besuchende in der Sonderausstellung bestaunen.

Natur war wichtigste Inspiration

Die Bilder des Künstlers sind geprägt von geometrischen Figuren, Strukturen und Kristallformen. "Sie verbinden Mineralogie und Kunst auf eine ganz besondere Weise", erklärt Kustos Andreas Massanek. Die Natur selbst war Dr. Kuno Stöcklis wichtigste Inspiration für seine künstlerischen Werke, in denen er gern Gegensätze (geordnet-ungeordnet, konstruiert-zufällig oder senkrecht-waagerecht) kombiniert. "Mit der Welt der Kristalle und Mineralien eröffnete sich mir ein völlig neuer künstlerischer Horizont. Ich fing an, diese zu sammeln, zu schleifen und ihre Struktur zu analysieren. Die dort verborgenen geometrischen Formen und Farben brachte ich auf Papier und integrierte dort auch ausgewählte Steinscheiben. Daraus entstand ein einzigartiger Dialog zwischen Malerei und Steinen mit Millionen Jahre altem Ursprung", erklärt Kuno Stöckli seine Kunst.

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