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Vogtland

Textilspezialist stellt aus

Auersberg Wattana präsentiert Produkte und ihre Geschichte

Bis zum 19. September ist im Auersberg-Center Lichtenstein eine kleine Ausstellung zu sehen, die sich mit einem bekannten Textilbetrieb der Region beschäftigt. Sie trägt den Titel "Von "Grauer Maus" zum Schutzpatron - Wattana im Wandel der Zeit". Während die Firma Wattana heute im Hohenstein-Ernstthaler Ortsteil Wüstenbrand zuhause ist, wurde früher in Lichtenstein und Rödlitz produziert. Bekannt wurde der Betrieb vor allem durch seine Wattejacken, von denen zu DDR-Zeiten über 750.000 Stück produziert wurden und zuverlässig vor Kälte schützen. Heute konzipiert und produziert das Unternehmen unter dem Leitspruch "Mit Sicherheit gut gekleidet" kundenspezifische, hochwertige Spezial- und Schutzbekleidungskonzepte für Polizei, Militär und Industrieunternehmen.

Das Centermanagement des Auersberg-Centers hatte das Unternehmen vor einiger Zeit mit der Idee der Ausstellung angesprochen. "Wir machen so etwas zum ersten Mal", sagt Susanne Saalbach von der Firma Wattana. Sie hat die Präsentation mit Schautafeln und einer Auswahl von Produkten vorbereitet. Multifunktionskleidung der Schweizer Bundesbahn, äußerst wetterfeste Kleidung für die Seenotrettung, die Ausstattung der Fahrradpolizei von Nordrhein-Westfalen sowie sowie die traditionelle Wattejacke werden ausgestellt. Während die Kleidungsstücke in Wüstenbrand entworfen werden und teilweise in einer Musternäherei entstehen, erfolgt die Produktion laut Prokurist Alexander Gerber vor allem in Ländern Südosteuropas. Mit einer Belegschaft von 40 Mitarbeitern erwirtschaftet Wattana eines Jahresumsatz von reichlich 15 Millionen Euro. "In der Region würden wir gern noch bekannter werden", betont Alexander Gerber. Die Ausstellung im Auersberg-Center, die am Montag eröffnet wurde, ist dabei ein kleiner Schritt.



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