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Theaterleute proben wieder

Freilichtbühne "Sherlock Holmes" wird einstudiert - Premiere ist im Juni

Während im vergangenen Jahr der lange Winter dafür sorgte, dass selbst im April bei den Proben für "Robin Hood" auf der Freilichtbühne im Grünfelder Park gefroren werden musste, haben es die Hobbyschauspieler vom Freilichttheater Waldenburg diesmal leicht. Über zehn Grad zeigte das Thermometer an, als die Aktiven am Samstag auf der Bühne zwei Bilder des neuen Stückes "Sherlock Holmes" probten. Nur der Regen störte dabei etwas. "Die Vorbereitungen laufen bisher sehr gut. Im letzten Jahr bei Robin Hood war es komplizierter", sagt Nicole Küchler, stellvertretende Vorsitzendes des Theatervereins, der im kommenden Sommer seine elfte Inszenierung auf die Bühne bringt. Dabei soll an das vergangene Jahr angeknüpft werden, als wieder über 5000 Besucher auf die Freilichtbühne kamen.

Bis zur Premiere im Juni warten noch viele Proben auf die mehr als 40 Mitwirkenden. Außerdem müssen die Kulissen neu gestaltet und Kostüme genäht werden. "Wir planen auch wieder pyrotechnische Effekte", so Norman Lindner aus Reihen der Theaterleute. Bei "Sherlock Holmes" wird es wahrscheinlich auch ein wenig gruselig. Denn unter anderem gibt es Morde aufzuklären, bei denen offenbar Blutsauger ihr Unwesen trieben. In dem Stück dürften die für das Freilichttheater typischen Bühnenkämpfe nicht fehlen. Für diese trainieren die Hobbyschauspieler seit einigen Wochen nicht mehr in der kleinen Waldenburger Turnhalle, sondern aus Kostengründen in der Sporthalle der Karl-May-Grundschule in Hohenstein-Ernstthal.

Mit drei Inszenierungen, "König Drosselbart", "Robin Hood" sowie dem Weihnachtsmärchenstück "Schneewittchen" hat sich das Freilichttheater Waldenburg kürzlich auch beim Deutschen Amateurtheaterpreis beworben. Eine Entscheidung, ob es einen Preis gibt, fällt bis Anfang Juni.