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Tiere bekommen neuen Stall

Investition Stadt und Unternehmen unterstützen das Projekt

Für die "Bewohner" des Tiergeheges in Glauchau verbessern sich Monaten die Bedingungen: Der Haus- und Nutztierverein, der sich um die Betreibung des Tiergeheges kümmert, hat mit den Erdarbeiten für den Bau eines neuen Stallgebäudes begonnen. Die Stadt, die Eigentümerin des Areals ist, stellt dafür 50.000 Euro zur Verfügung. "Wir bekommen Unterstützung von Mitgliedern und Unternehmen. Georg Graf von Schönburg-Glauchau stellt uns einen Großteil des benötigten Holzes zur Verfügung", sagt Vereinschef Günter Weise. Das Stallgebäude soll eine überdachte Fläche von 96 Quadratmetern haben. Dabei entsteht ein Bauwerk aus Holz im Fachwerkstil. Die Dachfläche wird begrünt. Zudem ist ein Strom- und Wasseranschluss vorgesehen. "Hier werden Ziegen, Schafe und Ponys einziehen", kündigt Günter Weise an. Für die Tiere wird es mehrere Zugänge zum Stall geben. Zudem ist ausreichend Platz für die Lagerung von Futter.

Mit Aussagen zum Zeitplan für das Projekt hält sich der Vorsitzende bisher zurück. "Viele Dinge erfolgen in Eigenregie. Wir müssen abwarten, wie viel Zeit wir dafür brauchen", sagt Günter Weise. Eine Zielsetzung, bis wann die Arbeiten zum Abschluss gebracht werden können, lässt er sich aber doch noch entlocken: Im Optimalfall soll vor dem Wintereinbruch alles fertig sein. Ein Grund für die Eile ist der schlechte Zustand der vorhandenen Gebäude. In die Ställe von Ziegen, Schafen und Ponys dringt laut Weise Feuchtigkeit ein. "Der entscheidende Vorteil des Neubaus ist, dass es in Zukunft im Fußbodenbereich trocken ist", erklärt der 60-jährige Vorsitzende.

Der Haus- und Nutztierverein hat zu Beginn des Jahres die Verantwortung für das Tiergehege übernommen. Zuvor war die Stadtverwaltung selbst für das Areal im Carolapark verantwortlich gewesen. Zwischen 2005 und 2013 stand die Betreibung im Vordergrund.



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