Tipps für Vermieter von Wohnraum

Recht Fragen im Internet kurz beantwortet

In der vergangenen Woche fand auch in Niederwiesa eine Informationsveranstaltung zur Asylproblematik statt. Die Gemeinde soll entsprechend ihrer Einwohnerzahl 87 Asylbewerber unterbringen. Bürgermeisterin Ilona Meier widersprach dabei dem Gerücht, dass die Turnhalle oder die frühere untere Schule als Gemeinschaftsunterkunft genutzt werden könnten. "Wir setzen auf dezentrale Unterbringung." Die Gemeinde kann aber selbst bislang nur zwei Wohnungen aus dem kommunalen Wohnungsbestand zur Verfügung stellen und hofft daher auf die Bereitstellung privaten Wohnraumes.

Da es dazu viele Fragen gibt, wurde die Antworten darauf auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Diese betreffen beispielsweise die Ausstattung der Wohnungen und versicherungsrechtliche Probleme. Auch auf der Internetseite des Landkreises Mittelsachsen finden sich unter der Rubrik Bürgerservice Antworten auf zahlreiche Fragen. Wer privaten Wohnraum für Asylbewerber zur Verfügung stellen will, kann sich an die Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung in Freiberg wenden. Die GSQ begutachtet auch den kommunalen Wohnraum. www.gemeinde-niederwiesa.de