Tischler gegen Landkreis

Verhandlung Streit um Baugenehmigung in Niederwiesa endet vor Gericht

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Foto: Harry Härtel

Niederwiesa. Die unternehmerischen Aktivitäten eines Tischlermeisters aus Niederwiesa beschäftigen seit einiger Zeit das Verwaltungsgericht Chemnitz. Konkret geht es darum, dass der Betriebsinhaber im Jahr 2012 auf dem Grundstück, auf dem er seinen Betriebssitz mit Garage, Carport und Abstellraum unterhält, einen Späneturm errichtete.

Da der Holzfachmann dafür keine Baugenehmigung besaß, verfügte der Landkreis Mittelsachsen einen Baustopp. Schließlich beantragte der Betriebsinhaber eine nachträgliche Bau- und Nutzungsänderungsgenehmigung, die der Landkreis Mittelsachsen ablehnte. Dagegen klagte der Tischlermeister, am vergangenen Mittwoch fand der erste Verhandlungstag statt. Der Kläger wurde von seinem Anwalt vertreten.

Wie eine Vertreterin des Landkreises Mittelsachsen erklärte, hätte der Unternehmer nach Auskunft des Meldeamtes Niederwiesa seinen Wohnsitz im September 2017 ins Ausland verlegt. Während der Sitzung ging es zunächst darum, sich über grundsätzliche Fakten zu verständigen. Schließlich wurde die Verhandlung vertagt, sie soll im Mai 2018 fortgesetzt werden.