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Tödlicher Unfall auf der S210: E-Bike-Fahrerin stirbt

Blaulicht PKW erfasst die 68-Jährige

S210 bei Mulda OT Helbigsdorf. 

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es zum Sonntagabend kurz nach 18 Uhr auf der S210 in  Großhartmannsdorf in Richtung Helbigsdorf. Ein 51-Jähriger Peugeotfahrer kam ersten Informationen zufolge  in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Zurückkehren auf der Straße übersah er eine 68-jährige E-Bike Fahrerin. Sie prallte frontal mit dem PKW zusammen. Danach fuhr der PKW über die Straße auf eine Wiese und kam nach mehreren Metern zum Stehen.

 

Verdacht auf Alkoholeinfluss

Die E-Bike Fahrerin erlag noch am Unfallort an Ihren Verletzungen. Der 51-Jährige wurde mit verdacht auf Alkohol für eine Blutentnahme in ein Krankenhaus gefahren. Der Ehemann der Verstorbenen blieb ersten Informationen zufolge physisch unverletzt. Die Straße blieb für mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen.

 

Update, 1. August, 14.40 Uhr: Die Polizeidirektion Chemnitz teilt mit: "Der 51-jährige Fahrer eines PKW Peugeot befuhr am Sonntag die S 210 aus Richtung Großhartmannsdorf in Richtung Helbigsdorf. In einer Linkskurve kam der Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den angrenzenden Graben, wobei ein Leitpfosten beschädigt wurde. Danach geriet das Auto zurück auf die Fahrbahn und erfasste eine vorausfahrende 68-jährige Pedelec-Fahrerin. Nach dem Anstoß schleuderten beide Beteiligte nach links von der Fahrbahn und kamen auf der angrenzenden Wiese zum Liegen bzw. Stillstand. Die E-Bike-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen, an denen sie noch am Unfallort verstarb. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. Der Peugeot-Fahrer blieb unverletzt, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor - zur Blutentnahme. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten die Sicherstellung seines Führerscheines sowie Anzeigen wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall und Gefährdung des Straßenverkehrs. Die S 210 war für etwa viereinhalb Stunden voll gesperrt."

 

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