Tour wurde zeitweise zur Tortur

laufsport Thomas Schröder meistert Extremlauf in Österreich

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Thomas Schröder nahm einen ganzen Wäschekorb voll Ausrüstung mit, um für die Tour de Tirol gerüstet zu sein. Foto: Knut Berger  Foto: Knut Berger

Falkenau. Thomas Schröder hat zum zweiten Mal in seiner Laufbahn die Tour de Tirol in Österreich erfolgreich beendet. Der Chef der Falkenauer Laufgruppe benötigte für die drei extrem schweren Tagesabschnitte, die über knapp 4000 Höhenmeter führten, insgesamt etwas mehr als 7 Stunden und 30 Minuten.

Umweg souverän gemeistert

Das bedeutete für den 38-Jährigen in der Gesamtwertung den 22. Platz, in seiner Altersklasse wurde er als Achter geführt. Insgesamt waren 2.200 Aktive aus 28 Nationen am Start. "Ich bin mit meinem Abschneiden zufrieden, auch wenn es wieder ein ganz hartes Stück Arbeit war", sagte der Falkenauer. Beim Marathon, der am zweiten Tag über reichlich 2300 Höhenmeter führte, hatte Schröder zwar zeitweise mit einem Hungerast und Krämpfen zu kämpfen. Doch insgesamt kam er gut über die Runden. Beim finalen Lauf am dritten Tag musste der Ausdauerspezialist einen längeren Weg in Kauf nehmen, da die Strecke auf Grund eines abgerutschten Weges geändert wurde. "So mussten alle Starter statt 23 knapp 25 Kilometer und einige Höhenmeter extra zurücklegen", berichtete Schröder. Vereinskollegin Dana Hinz ging bei einer Teilstrecke über 25 Kilometer an den Start und wurde in der Altersklasse 35 Zehnte.