Tradition und Glanz in Freiberg: Festlicher Zug im Fackelschein begeistert bis zu 25.000 Gäste

Die Bergparade zog am 6. Dezember durch die Freiberger Innenstadt

Freiberg

Im Hof der Saxoniastiftung sammelten sich im warmen Licht der Fackeln die Mitglieder der Historischen Freiberger Berg und Hüttenknappschaft und das Bergmusikkorps Saxonia Freiberg.

Bergkameraden aus nah und fern vereint

Neben Vereinen aus Freiberg waren erneut befreundete bergmännische Traditionsvereine vertreten, die das farbige Bild der Parade bereicherten. Von hier zog die Bergparade im Fackelschein los, begleitet von vielen Freibergern und Gästen aus nah und fern, die die Wege säumten und sich die Freude an diesem besonderen Abend nicht nehmen ließen.

Bergmännische Aufwartung und prominente Gäste

Zur bergmännischen Aufwartung auf dem Schlossplatz begrüßte Bürgermeister Martin Seltmann anlässlich des 34. Christmarktes und der 27. Mettenschicht die Sächsische Staatsministerin der Justiz Professorin Constanze Geiert, den Oberberghauptmann Professor Bernhard Kramer, Landrat Sven Krüger, Volker Uhlig als früheren Oberbürgermeister, Kurationsvorsitzenden und Oberbürgermeister a. D. Bernd Erwin Schramm sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Der Vorsitzende der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft Heiko Götze meldete dem Bürgermeister die Aufwartung, ehe sich der beeindruckende Zug durch die historische Altstadt zum Obermarkt und weiter zur Petri Kirche mit dem Berggottesdienst in Bewegung setzte.

Höhepunkt des Christmarktes und Hinweise für Gäste

Für die Bergparade im Fackelschein am Sonnabend 6. Dezember 2025 wurden bis zu 25. 000 Gäste in der Silberstadt Freiberg erwartet, die den Marsch der rund 300 Berg und Hüttenleute miterleben wollten. Musikalisch wurden sie vom Bergmusikkorps Saxonia Freiberg und dem Jugendblasorchester Bernsdorf begleitet, das zusätzlich gegen 19 Uhr bergmännische Blasmusik auf dem Christmarkt erklingen ließ.

Mit mehr als 20.000 angemeldeten Besuchern und vielen Freibergern war die Altstadt dicht gefüllt. Die Organisation der Veranstaltung war meisterhaft. Umfangreiche Verkehrs- und Parkregelungen mit Sperrungen und Parkverboten in der Altstadt sowie einem Parkverbot ab 14 Uhr auf dem Petriplatz dienten der Sicherheit und einem geordneten Ablauf des traditionellen Bergmannsfestes. Die Stimmung war festlich und freundlich. Sicher werden auch Freibergs Gäste den Tag in angenehmer Erinnerung behalten.