TU Bergakademie Freiberg erneuert Kooperationsvertrag

Wirtschaft Gegenseitig Ressourcen und Innovationen nutzen

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IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich, Prorektor Prof. Rudolf Kawalla, der stellvertretende IHK-Chemnitz-Präsident Thomas Kolbe und Kanzler Jens Then (v.l.) mit den unterzeichneten Verträgen. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Schon seit jeher gab und gibt es eine intensive Wechselwirkung zwischen der Arbeit an der TU Bergakademie Freiberg und der regionalen Wirtschaft. Bereits vor vielen Jahren wurde deshalb ein Kooperationsvertrag zwischen der Ressourcenuniversität und der Industrie- und Handelskammer Chemnitz geschlossen, der auf der Basis engerer Zusammenarbeit zur gegenseitigen Befruchtung dient.

Verbindung zu Hochschulen ist für die Wirtschaft wichtig

Dieser Vertrag wurde in der vergangenen Woche erneuert. Darüber hinaus setzten Prorektor Rudolf Kawalla, Kanzler Jens Then, Thomas Kolbe, stellvertretender Präsident der IHK Chemnitz, und Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich ihre Unterschriften unter ein Arbeitsprogramm für das Jahr 2018. Dies geschah letztmals 2015.

Künftig will man nun jährlich ein solches Programm beschließen. "Die Verbindung zu Hochschulen ist für die Wirtschaft von enormer Wichtigkeit", sagte Thomas Kolbe. "Wir sind nicht nur Partner auf dem Papier, sondern erfüllen die Verträge auch mit Leben." Dem konnte Rudolf Kawalla nur beipflichten. "Die Wirtschaft kann nur überleben, wenn sie innovativ ist", sagte er. "Schon im 19. Jahrhundert hat Clemens Winkler in seinem Reglement für Ingenieure geschrieben, dass Entwicklung, Herstellung und Vermarktung zusammengehören."

Jens Then wies darauf hin, dass derzeit sehr vielversprechende Ausgründungen aus der Universität anstünden. Bereits in der Vergangenheit habe es da echte Paradebeispiele gegeben. So etwa Freiberg Instruments, eine klassische Ausgründung mit Wurzeln in der TU Bergakademie.