TU Freiberg: Weltweit einzigartig

Besuch Abgeordnete loben Lehr- und Forschungsbedingungen an der Bergakademie

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Klaus-Dieter Barbknecht, Aline Fiedler und Steve Johannes Ittershagen (v.l.) lassen sich von einem TU-Mitarbeiter die Bioleaching-Versuchsanlage erklären. Foto: Hamann/Büro Ittershagen

Freiberg. In der vergangenen Woche besuchten Aline Fiedler als Vorsitzende des Arbeitskreises "Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien" der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages und der CDU-Wahlkreisabgeordnete Steve Johannes Ittershagen die TU Bergakademie Freiberg. Gemeinsam mit Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht und fachkundigen Mitarbeitern fuhren sie in das Lehr- und Forschungsbergwerk "Reiche Zeche" ein.

Verschiedenste Forschungsgebiete in der Zeche

Dort befindet sich in 150 Metern Tiefe eine der größten Sprengkammern der Welt. Neben einer Technikumsanlage zur Vergasung von Kohlenwasserstoffen und Schlämmen durch Hochdruck-Partialoxidation stehen auf dem Gelände der "Reichen Zeche" eine Pilotanlage zur Erzeugung von hochoktanigem Benzin aus Synthesegas sowie eine Anlage zur Schlackebadvergasung den Wissenschaftlern für Versuche zur Verfügung.

Im Gespräch informierten sich die beiden Politiker über verschiedene Szenarien des Ausstiegs der Kohle als Energieträger und die Etablierung einer Kohlefolgeindustrie. Die Abgeordneten waren sich einig, dass die Bedeutung der TU Bergakademie für Freiberg und die Region enorm ist.

"Die zum Teil weltweit einzigartigen Lehr- und Forschungsbedingungen im Bergwerk Reiche Zeche sind ein unschätzbarer Standortvorteil für die Forschung und Ausbildung rund um die Themen Bergbau und Rohstoffgewinnung. Den nötigen Ausbau der Forschungsinfrastruktur auf dem Areal habe ich mit auf meine politische Agenda genommen", fasste Ittershagen seine Eindrücke zusammen.