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TU Freiberg: Wichtige Partnerschaft besiegelt

Wissenschaft Zusammenarbeit mit Gasleitungsunternehmen

Freiberg. 

Freiberg. Zwei Partner mit einigem Gewicht auf ihren jeweiligen Gebieten haben sich gefunden. So könnte man umschreiben, was sich am Mittwoch vergangener Woche in Freiberg zutrug. Die TU Bergakademie, eine der führenden Universitäten auf dem Gebiet der Ressourcentechnologie, und das Unternehmen Gascade Gastransport unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, von der beide Seiten profitieren dürften.

Gegenseitiger Nutzen

Der Fernleitungsnetzbetreiber, der momentan die 480 Kilometer lange Gaspipeline Eugal auch durch die mittelsächsische Region zieht, erhält einen wesentlichen Partner auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung von Rohstoffen und der dazu notwendigen Technik. Die TU Bergakademie hingegen wird auf unterschiedliche Weise mit dem Spezialwissen der Gas-Fachleute versorgt. So enthält die Vereinbarung ein Stipendium für Studenten, die Möglichkeit von Arbeitsexkursionen zur Gasmagistrale Eugal, Vorträge der Mitarbeiter an der Universität sowie die Möglichkeit, Studien- oder Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Gascade zu schreiben.

Auch ein Ingenieurspraktikum kann in Anspruch genommen werden. "Eine Leitung wie Eugal bedeutet nicht nur, Gas von A nach B zu bringen", sagt Gascade-Geschäftsführer Christoph von dem Bussche. "Sie verbindet auch, unter anderem uns mit der TU Bergakademie." Neben von dem Bussche unterzeichneten TU-Rektor Klaus-Dieter Barbknecht und Eugal-Projektleiter Ludger Hümbs die Vereinbarung. Glückwünsche dazu kamen unter anderem von Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.



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