Türen öffnen sich zum Hort

Lebendiger Adventskalender Stimmungsvoll und ideenreich

Frankenberg. Pünktlich öffnete sich am Mittwochabend die Tür zum "Lebendigen Adventskalender" im Bildungszentrum. Eingeladen hatten, wie schon im Vorjahr, die Erzieherinnen des Hortes der Astrid-Lindgren-Grundschule, und viele, so um die 70 Frankenberger kamen. Sie wurden schon auf halben Weg von Max mit Musik auf dem Keyboard und Nikita, die ein Weihnachtsgedicht aus einem alten Lesebuch des Königlich Sächsischen Lehrerseminars vortrug, in die passende vorweihnachtliche Stimmung versetzt.

Dazu trug mit Sicherheit auch das mit viel Kreativität geschmückte Schulhaus bei. Kerzen auf den Treppenstufen, Plätzchen und Kuchen auf den Tischen, und eine beleuchtete Szene der Töpferstraße auf einer Fensterbank. Die steht sonst bei Dietmar Weickert im Fenster. Der Frankenberger hat sie selbst gebastelt, vielleicht eine Anregung für eigene Aktivitäten. Gemeinsam mit seinem Künstlerkollegen Uwe Bayer hatte er viele kleine Pappquadrate mit bunten Farbklecksen vorbereitet. Mit viel Phantasie entdeckten die Mädchen, die später die Geschichte vom ersten Schnee vortrugen, darin die unterschiedlichsten Figuren.

Die Besucher waren am Eingang vom strengen Lehrer Matthias Hanitzsch empfangen worden. Er erklärte, dass von 1901 bis 1945 rund 15 Bilder aus der Gemäldegalerie in Dresden leihweise in einem Raum des Königlich Sächsischen Lehrerseminars untergebracht waren. "Nach 1945 verschwanden sie und es ranken sich die wildesten Geschichten um den Verbleibt der Gemälde." Bei einer ausgiebigen Recherche im Internet konnten fünf dieser alten Gemälde entdeckt werden, darunter ein Dürer, der für 1,2 Millionen Euro seinen Besitzer wechselte.