Turbulentes Jahr geht zu Ende

Rückblick Zahlreiche Großbauprojekte 2016 abgeschlossen

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Einer der Höhepunkte in Mittweida 2016: Die Festwoche zur Eröffnung des neu sanierten "Stadion am Schwanenteich" im September. Foto: Dennis Heldt/Archiv.

Mittweida. Die Hochschulstadt freute sich in diesem Jahr vor allem über die Fertigstellung mehrerer Großbauprojekte. Ein Höhepunkt war dabei die Eröffnung des neu sanierten Stadions am Schwanenteich Anfang September. Der Stadionumbau war die größte Investition in Mittweida in den vergangenen Jahrzehnten. Etwa 3,8 Millionen Euro kostete die Renovierung, welche sich in drei Bauabschnitten über insgesamt vier Jahre hinzog. Mit einem Freundschaftsspiel zwischen Germania Mittweida und dem Drittligisten Chemnitzer FC wurde das neue Schmuckkästchen unmittelbar nach einer Eröffnungszeremonie und einem Tag der offenen Tür auch gebührend eingeweiht. Das zweite Millionenbauprojekt wurde wenige Wochen später, am 12. Oktober 2016, durch die Hochschule Mittweida offiziell eröffnet: Rektor Ludwig Hilmer sowie Institutsdirektor Horst Exner nahmen im Beisein von Ministerin Eva-Maria Stange das 21,3 Millionen Euro teure neue Laserinstitut in Betrieb. Doch das war nicht der einzige Grund zum Feiern für die Hochschule: Dieses Jahr feierte die Bildungseinrichtung mit mehr als 7.000 Studenten einen neuen Rekord - und das im 150. Jubiläumsjahr.

Doch auch die größten Arbeitgeber der Region investierten 2016 kräftig: Der Flugzeugzulieferer Cotesa baut seit Juni für rund sechs Millionen Euro ein weiteres Werk in der Nähe von Döbeln.

Ein letztes Mal gejubelt wurde zur Fußball-Europameisterschaft beim Public Viewing in der Turnerhalle in Mittweida, bevor sie den Baggern zum Opfer fiel. Und auch die Politikprominenz bereiste im vergangenen Jahr die Region. Zunächst kam Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Mai zum Bürgerdialog nach Mittweida, dann besuchte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Kaserne in Frankenberg, mit der die Stadt Mittweida seit diesem Jahr eine neue Partnerschaft pflegt. Und auch über die Zukunft und das Stadtleben wurde kräftig debattiert. Mit Hilfe des Forums "Zukunftsstadt" der Hochschule wurden Vorschläge zur Verbesserung der Rochlitzer Straße eingereicht und auch über den Bau einer neuen Kulturhalle wurde bereits gestritten. Mit der Sanierung des Schwanenteiches und dem Bau neuer Spielplätze ist man dem Wunsch nach städtischer Naherholung und Attraktivität sogar noch in diesem Jahr nachgekommen.